Arbeitet "Hydra" in der Playstation Portable 2?

Offiziell bestätigt ist nur eines: Der britische Chipentwickler Imagination Technologies (bis 1999 als VideoLogic bekannt) hat im November 2008 bekanntgegeben, einen "großen internationalen Hersteller von Konsumerelektronic" als neuen Kunden für seine PowerVR SGX gewonnen zu haben. Der Rest ist Spekulation - auch, als schon damals darüber gemunkelt wurde, dass es sich bei dem neuen Großabnehmer um Sony handelt.
Jetzt hat die spanische Webseite Eurogamer.es(öffnet im neuen Fenster) Details über die mutmaßliche Zusammenarbeit herausgefunden. Der Meldung zufolge soll die nächste Generation der Playstation Portable - nicht zu verwechseln mit der PSP Go - einen SGX543MP-Chip von Imagination Technologies(öffnet im neuen Fenster) verwenden, der auch unter dem Codenamen "Hydra" geführt wird.
Hydra verfügt je nach Ausführung über bis zu 16 Kerne, in der PSP 2 soll allerdings eine bislang eigentlich nicht verfügbare Variante mit vier Kernen arbeiten, die mit 200 MHz getaktet sind - aus Stromspargründen, der Prozessor kann eigentlich mehr. Selbst damit würde er laut Imagination Technologies 133 Millionen Polygone pro Sekunde darstellen und eine Füllrate von 4 Gigapixeln pro Sekunde erreichen.
In der aktuell verfügbaren Playstation Portable stecken zwei mit 333 MHz getaktete R4000-CPUs von MIPS sowie ein spezieller Grafikchip. Sony hat sich bislang nicht über einen Nachfolger für die PSP geäußert.