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Debian könnte Mono doch installieren

Debian-Sprecher erläutert Standpunkt erneut

Debian könnte künftig beim Einsatz der Gnome-Installationsmedien Mono doch mitinstallieren. Debian-Sprecher Alexander Reichle-Schmehl äußerte sich erneut zum Standpunkt seines Projektes zu der freien .Net-Implementierung und korrigierte dabei seine letzte Aussage.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Schon in der aktuellen Debian-Version 5.0 ist es möglich, dass das Installationsprogramm die freie .Net-Implementierung Mono mit einrichtet, schreibt Debian-Sprecher Alexander Reichle-Schmehl in seinem Blog. Denn der Debian-Installer verwendet das gnome-Metapaket und das empfiehlt die Notizanwendung Tomboy, die Mono benötigt.

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Hat der Nutzer die kompletten Gnome-Installationsmedien oder eine Internetverbindung, so wird diese "schwache Abhängigkeit" erfüllt und sowohl Tomboy als auch Mono landen bereits jetzt auf der Festplatte. Wird nur die erste CD zur Installation genutzt, ist das nicht der Fall. Da es sich aber nur um eine Paketempfehlung handelt, kann Mono aber nachher ohne Probleme wieder entfernt werden.

Die Debian-Entwickler überlegen aber derzeit, Tomboy nicht mehr nur zu empfehlen, sondern es zu einer Abhängigkeit für das gnome-Metapaket zu machen. Das hätte zur Folge, dass Tomboy und Mono beim Verwenden der Gnome-Installationsmedien mit eingerichtet werden und sich auch nicht einfach so entfernen lassen.

Darüber muss aber laut Reichle-Schmehl noch entschieden werden. Und mit Gnote gibt es eine in C++ geschriebene Alternative zu Tomboy, für die sich die Entwickler ebenso entscheiden könnten. Das Szenario könnte auch so aussehen, dass Gnote installiert wird, wenn nur die erste CD vorhanden ist, Tomboy und Mono aber zum Einsatz kommen, wenn der vollständige CD-Satz zur Installation genutzt wird.

Dies sollte aber als "Debian installiert Mono eventuell über die Gnome-Installationsmedien, aber das kann sich noch ändern" bezeichnet werden, denn als "Debian wird Mono standardmäßig installieren", schreibt Reichle-Schmehl.

Die Diskussion hatte mit einem Essay von Richard Stallman begonnen, in dem er vor C# und Mono gewarnt und das Debian-Projekt direkt dafür kritisiert hatte, Mono in die Standardinstallation der nächsten Version Squeeze aufzunehmen. Stallman fürchtet unter anderem Patentklagen. Reichle-Schmehl hatte Stallman daraufhin geantwortet, Mono werde eine neue Installationsoption, die der Nutzer selbst auswählen müsse.



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nicoledos 17. Jul 2009

Dann nehmen wir mal: KDE 4 Gnome XFCE packen alles in den installer und wenn wer was...

so-isses 07. Jul 2009

Ich begreifs auch nicht, warum die Leute sich lieber auf einen riskanten inkompatiblen...

Die Wahrheit 07. Jul 2009

... abzufangen? Oder um mal wieder alles in einem neuen Sprachdialekt neu zu schreiben...

hier 06. Jul 2009

http://np237.livejournal.com/24790.html

so-isses 06. Jul 2009

Es gibt bessere Alternativen, z.B. Qt.


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