Smartphonehersteller können Intels Atom-Chipsatz anpassen

Dass TSMC dabei aber selbst Funktionen beisteuern kann, war bisher nicht bekannt. Der Commercial Times zufolge soll es sich dabei um die I/O-Blöcke handeln, die Intel bislang in seinen öffentlichen Unterlagen nicht näher beschrieben hatte. Wie der Chiphersteller zuletzt auf dem IDF in Peking erklärte, besteht die nächste Atom-Plattform "Moorestown" aus dem Prozessor "Lincroft" und dem Baustein "Langwell", welcher den Chipsatz darstellt.

Während Grafik, Video, Speichercontroller und Displaysteuerung schon in Lincroft untergebracht sind - Intel nennt das bereits ein SoC - ist für die restlichen Ein- und Ausgabefunktionen Langwell vorgesehen. Darin sitzen laut Intels Präsentationen aber bisher nur ein "System Controller" und einer für SSDs. Dazu kommen aber noch zahlreiche "I/O-Blocks", zu deren Funktion Intel noch nichts verriet.

Diese I/O-Blocks soll den Berichten zufolge nun TSMC stellen. Was sie genau tun, ist noch nicht bekannt. Für ein Smartphone oder MID sind unter anderem Cardreader, Audio und USB Pflicht, dazu kommen die Funkmodule für Mobilfunknetze, Bluetooth und WLAN. Unklar ist, ob der Funk in Langwell integriert werden kann - genau in diesen Bereichen hat Intel außer bei WLAN nichts anzubieten.

Nur wenn sich die Funktionen der Geräte auf möglichst wenig Chips integrieren lassen, fallen die ersten Moorestown-Produkte recht kompakt aus und bieten lange Laufzeiten. Das erste Handy mit Atom-Technik und Windows XP des chinesischen Herstellers BYD, das Intel-Vize Anand Chandrasekher auf dem letzten IDF gezeigt hat, wirkte noch recht klobig. Der Prototyp mit dem Codenamen "Mars" ist jedoch noch mit der aktuellen Atom-Plattform "Menlow" ausgestattet. Deren Nachfolger Moorestown soll noch im dritten Quartal 2009 erscheinen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Smartphonehersteller können Intels Atom-Chipsatz anpassen
  1.  
  2. 1
  3. 2


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /