Kameras ab 1957 können mit 39 Megapixeln fotografieren
Ein Rohdatenbild des CFV-39 mit 16 Bit ist rund 50 MByte groß – auf eine 4-GByte-Karte passen rund 80 Bilder. Ein 8-Bit-TIFF ist hingegen 117 MByte groß.
Die Sensorfläche beträgt 36,7 x 49 mm. Zum Vergleich: Der Sensor der "Vollformat"-Kamera Canon EOS 5D Mark II misst 24 x 36 mm. Die Bilder der CFV-39 sind bei voller Auflösung 5.412x7.212 Pixel groß, beim quadratischen Format liegt die Kantenlänge bei 5.412 Pixeln.
Die Fotos in Hasselblads Rohdatenformat 3FR können wahlweise auf einer eingesteckten CF-Karte oder auf der Festplatte eines angeschlossenen Rechners abgelegt werden. Die Anbindung erfolgt per Firewire800. Adobe Photoshop CS4 sowie Aperture können dieses Rohdatenformat öffnen. Mit dem DNG-Konverter von Adobe können sie zur Archivierung in das gleichnamige Format DNG (Digital NeGative) umgewandelt werden.
Das Rückteil kann über einen angeschlossenen Rechner im Studio bedient werden. Mit einer Serienbildgeschwindigkeit von rund 0,7 Fotos pro Sekunde bewegt sich das Rückteil im Mittelfeld dessen, was in dieser Auflösungsklasse üblich ist. Damit können rund 39 Bilder pro Minute geschossen werden. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 50 bis 800.
Zur Kamerasteuerung und Aufnahmekontrolle besitzt das digitale Rückteil ein Farbdisplay mit 2,5 Zoll Diagonale. Die CFV-39 verfügt über einen Lithium-Ionen-Akku und wiegt leer rund 530 g – ohne Kameragehäuse, Akku, Speicherkarte und Objektiv. Das Rückteil misst 91 x 90 x 61 mm.
Das Rückteil kann an allen Kameras des Typs Hasselblad V betrieben werden. Diese Systemkamera wird seit 1957 gebaut. Die Kameratypen 2000 und 201F lassen sich nur mit C-Objektiven benutzen. Der Preis liegt bei rund 11.890 Euro.
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