US-Regierung bindet Fördermittel an Netzneutralität

US-Regierung stellt vier Milliarden US-Dollar für den Netzausbau zur Verfügung

Vertreter der Netzneutralität in den USA bekommen Aufwind: Die Regierung hat staatliche Fördermittel für den Ausbau des Breitbandinternets bereits gestellt. Unternehmen, die die Mittel in Anspruch nehmen, müssen sich zu Netzneutralität verpflichten.

Artikel veröffentlicht am ,

Die US-Regierung hat 4,7 Milliarden US-Dollar aus dem Wirtschaftsförderprogramm als Stimulus für den Ausbau von Breitbandinternetanschlüssen in unterversorgten Teilen des Landes bereit gestellt.

Stellenmarkt
  1. (Junior) IT Consultant / Unternehmensberater (w/m/d)
    UCG United Consulting Group GmbH, Frankfurt am Main
  2. HIS-Systembetreuerin (m/w/d)
    Hochschule Geisenheim University, Geisenheim
Detailsuche

Dies sei der erste Schritt zur Umsetzung der Vorstellungen von Präsident Barack Obama für eine nationale Kommunikationsinfrastruktur des 21. Jahrhunderts, sagte Vizepräsident Joe Biden. Diese solle "das Wirtschaftswachstum anregen, die globale Wettbewerbsfähigkeit Amerikas verbessern und viele der drängende Probleme Amerikas lösen helfen".

Für einige der großen Netzbetreiber dürften die staatlichen Fördermittel jedoch nicht so attraktiv sein. Denn deren Vergabe ist an Auflagen zur Netzneutralität gebunden. Die Unternehmen, die die staatlichen Finanzhilfen in Anspruch nehmen, müssen sich an die Richtlinien der Regulierungsbehörde Federal Communication Commission (FCC) halten. Sie besagen, dass Nutzer einen Anspruch auf ungehinderten Zugang zu legalen Inhalten mit zugelassenen Geräten und Diensten ihrer Wahl haben. Die Netzbetreiber dürfen deshalb den Datenverkehr nicht absichtlich sperren oder verlangsamen. Über ihre Maßnahmen zum Netzwerkmanagement müssen sie auf ihrer Website informieren.

Die Netzbetreiber halten solche Maßnahmen jedoch für überflüssig. Sie möchten lieber selbst regeln, wie schnell die Daten durch ihre Leitungen transportiert werden oder welche Geräte die Nutzer verwenden.

Für ein offenes Internet

Die Verfechter der Netzneutralität begrüßten die Entscheidung der Regierung. "Die erste wichtige Entscheidung der neuen Regierung zum Breitbandinternet ist zu Gunsten eines offenen Internets ausgefallen", kommentierte Markham Erickson, Chef der Open Internet Coalition (OIC). Die OIC ist ein Dachverband von Internetunternehmen, die für Netzneutralität eintreten. Zu den Mitgliedern zählen unter anderem Amazon, eBay und Google.

Die vorherige Regierung unter Präsident George W. Bush hatte eher auf der Seite der Industrie gestanden und gegen Netzneutralität votiert. Sie hatte sogar ein Gesetz zur Netzneutralität blockiert. Die neue demokratische Regierung hingegen gilt als Befürworter der Netzneutralität. Präsident Obama war bereits im Wahlkampf 2008 für Netzneutralität eingetreten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Wikifan 07. Jul 2009

http://www.welt.de/politik/deutschland/article4076639/Grundschueler-sollten-niemals...

CK-Posting 06. Jul 2009

Musste sein *g*

CK-Posting 06. Jul 2009

ACK! Opp, du hast zu wenig zu tun ;)

Nein 06. Jul 2009

Nein, die Chance wird absichtlich vorbeiziehen gelassen, damit man weiter mit der sog...

Wikifan 04. Jul 2009

nach der Ende der Bush-Ära



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Pixel 6 (Pro)
Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung

Viel Samsung, wenig Google: Der Chip kombiniert extreme Computational Photography mit einem kuriosen Design zugunsten der Akkulaufzeit.
Eine Analyse von Marc Sauter

Pixel 6 (Pro): Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung
Artikel
  1. Krypto: Bitcoin steigt auf neues Allzeithoch
    Krypto
    Bitcoin steigt auf neues Allzeithoch

    Der Wert vom April 2021 ist übertroffen: Der Bitcoin steigt zwischenzeitlich auf über 66.000 US-Dollar.

  2. Nintendo Switch: Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien
    Nintendo Switch
    Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien

    Das frisch für die Switch veröffentlichte Dying Light ist in Europa und in Australien nicht erhältlich - wegen des deutschen Jugendschutzes.

  3. Samsung: Galaxy Z Flip 3 kann konfiguriert werden
    Samsung
    Galaxy Z Flip 3 kann konfiguriert werden

    Samsung bietet das Falt-Smartphone Galaxy Z Flip 3 künftig auch in der Bespoke-Edition an - also in konfigurierbaren Farbkombinationen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week Finale: Bis 33% auf Digitus-Monitorhalterungen & bis 36 Prozent auf EVGA-Netzteile • Samsung-Monitore (u. a. 24" FHD 144Hz 169€) • Bosch Professional zu Bestpreisen • Sandisk Ultra 3D 500GB 47,99€ • Google Pixel 6 vorbestellbar ab 649€ + Bose Headphones als Geschenk [Werbung]
    •  /