ODbL - Open Database License 1.0 veröffentlicht

Lizenz für freie Datenbanken soll bei OpenStreetMap zu Einsatz kommen

Das Projekt Open Data Commons hat die Version 1.0 der Open Database License (ODbL) veröffentlicht. Die Lizenz soll für freie Daten und Datenbanken genutzt werden, da ähnlich ausgerichtete Lizenzen wie GPL, GFDL oder CC-By-SA für solche Informationen nicht passend sind.

Artikel veröffentlicht am ,

Mehr als eineinhalb Jahre wurde an der ODbL gearbeitet, einer freien Lizenz für Datenbanken. Sie soll die freie Verwendung durch sie lizenzierte Daten ermöglichen, einschließlich deren Modifikation und Weitergabe. Dabei geht die Lizenz auch explizit auf das europäische Recht zum Schutz von Datenbanken ein.

Stellenmarkt
  1. Solution Engineer (m/f/d)
    Usercentrics GmbH, München
  2. Fachgruppenleitung Informations- und Kommunikationstechnologien (w/m/d)
    Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin
Detailsuche

Die ODbL deckt dabei nicht die Inhalte einer Datenbank ab, sondern nur die Datenbank als solche. Daher sollte sie, so die Autoren, mit anderen Lizenzen für die eigentlichen Inhalte kombiniert werden. Ähnlich wie die GPL ist auch die ODbL viral angelegt, das heißt auch abgeleitete Werke einer ODbL-Datenbank müssen wieder unter der ODbL veröffentlicht werden, eine Einschränkung der Rechte ist nicht erlaubt.

Hinter der Open Database License steht das von der Open Knowledge Foundation gegründete Projekt Open Data Commons, das rechtliche Lösungen für freie Daten anbietet. Es hat im März 2008 mit der PDDL (Public Domain Dedication and License) eine erste Lizenz für freie Daten veröffentlicht.

Als eines der ersten großen freien Projekte plant das OpenStreetMap-Projekt den Umstieg auf die ODbL.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Nextbox von Nitrokey im Test
Die eigene Cloud im Wohnzimmer

Mit der Nextbox hat Nitrokey eine Cloud für zu Hause entwickelt, um die man sich nicht kümmern muss. Dafür kann man sie auf der ganzen Welt erreichen.
Ein Test von Moritz Tremmel

Nextbox von Nitrokey im Test: Die eigene Cloud im Wohnzimmer
Artikel
  1. Pornografie: Hostprovider soll Xhamster sperren
    Pornografie
    Hostprovider soll Xhamster sperren

    Medienwächter haben den Hostprovider von Xhamster ausfindig gemacht. Dieser soll das Pornoportal für deutsche Nutzer sperren.

  2. SSDs und Monitore zum Knallerpreis beim Amazon Prime Day
     
    SSDs und Monitore zum Knallerpreis beim Amazon Prime Day

    Wer auf der Suche nach neuer Hardware ist, sollte den Prime Day von Amazon nutzen. Hier warten Rabatte auf alle möglichen Artikel.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. KI: Gesichtserkennung verhindert Anträge auf Arbeitslosengeld
    KI
    Gesichtserkennung verhindert Anträge auf Arbeitslosengeld

    Um Betrug beim Arbeitslosengeld vorzubeugen, setzen US-Staaten auf eine Gesichtserkennung. Das führt zu zahlreichen Problemen.

cuba 23. Okt 2010

Die openstreetmap Diktatoren geben sich ja ach so "pionierhaft", dabei ist diese Lizenz...


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Amazon Prime Day • SSDs (u. a. Crucial MX500 1TB 75,04€) • Gaming-Monitore • RAM von Crucial • Fire TV Stick 4K 28,99€ • Bosch Professional • Dualsense + Pulse 3D Headset 139,99€ • HyperX Cloud II 51,29€ • Apple-Produkte (u. a. iPhone 12 128GB 769€) • TV OLED & QLED [Werbung]
    •  /