"Google weiß viel über die Gegenwart"
Varian: Sie meinen, dass die Firmen süchtig nach unseren Daten werden?
Zeit Online: Ja.
Varian: Sehen Sie: Das Problem ist doch nicht, dass Google diese Daten besitzen könnte. Wir leben in einer Ökonomie, in der diese Informationen dadurch entstehen, dass sich Menschen im Netz bewegen: Auch Konkurrenten verfügen über die Informationen, über die wir sprechen. Sie können auch auswerten, nach welchen Begriffen die Nutzer von Twitter oder Microsofts MSN suchen.
Zeit Online: Google ist mächtiger.
Varian: Wir sind in einer guten Position, was unsere Suchmaschine betrifft. Falsch aber ist zum Beispiel, dass wir den Markt für Onlinewerbung dominieren würden. Je nach Schätzung entfallen nur rund 30 Prozent der Online-Marketing-Budgets und sogar nur drei Prozent der gesamten Werbeausgaben auf uns.
Zeit Online: Ist das Netz nicht dennoch ein sogenannter winner-takes-all-Markt, in dem der größte Anbieter - etwa Google - seinen Vorsprung immer weiter ausbaut?
Varian: Nein. Jeder Wettbewerber ist nur einen Klick entfernt. Es gibt keine Exklusivität. Jeder, der eine bessere Idee hat, wird in Zukunft mehr Nutzer haben. Das ist der Grund, warum Google sich ständig weiter entwickeln muss. Tun wir das nicht, wird es uns in zehn Jahren nicht mehr geben.
[Hal Varian ist seit Juli 2007 Chefökonom von Google. Zugleich lehrt er als Professor an der Univerity of California, Berkeley. Varian befasst sich seit Jahren mit Problemen der Informationsökonomie. Die Fragen stellte Philip Faigle für Zeit Online.]
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so gesehen hat die bild-zeitung doch einen sinn!? ich muß zugeben, auf den gedanken bin...
mein Wahrsager weiß viel über die Zukunft
Where have all the subscriptions gone? Long time passing Where have all the subscriptions...
[...] oder die zahlen einfach besser als die buch-verlage, was sich ja dank googles...