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Rettungsroboter beim Robocup 2009

Schwerpunkt Rettungsrobotik mit zwei Wettbewerben und großer Demonstration

Auf dem diesjährigen Robocup in Graz werden nicht nur wie üblich Fußballroboter gegeneinander antreten. Die Veranstalter haben auch zwei Wettbewerbe für Rettungsroboter ausgeschrieben

Artikel veröffentlicht am ,

Ein wichtiges Einsatzgebiet für Roboter sind Situationen, die für Menschen gefährlich sind. Dazu gehören Einsätze im Krieg, aber auch bei Katastrophen, etwa die Suche nach Verschütteten. Beim derzeit im österreichischen Graz stattfindenden Robocup haben die Veranstalter einen eigenen Schwerpunkt Rettungsrobotik gesetzt - inklusive zwei Wettbewerben.

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Einer der Wettbewerbe wird in der virtuellen Welt stattfinden: In der "Rescue Simulation League" werden, wie der Name schon sagt, Rettungsmissionen am Computer simuliert. In einer virtuellen Stadt müssen intelligente Agenten, die die Einsatzkräfte darstellen, nach Opfern suchen und sie retten. Aufgabe der Teams ist es, die Rettungskräfte anhand von aktuellen Informationen über die Lage, von Voraussagen und Einsatzplänen zu koordinieren.

In der "Real Rescue League" hingegen treten echte Roboter zum Rettungseinsatz an. Sie sollen sich in Gefahrensituationen ein Bild von der Lage machen und Informationen für den Einsatz der menschlichen Retter liefern. In Graz wird ein solcher Einsatz in einem Hindernisparcours mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen simuliert. Die teilnehmenden Teams schicken jeweils eine Gruppe von Such- und Rettungsrobotern auf den Parcours. Diese müssen nicht nur alle möglichen Stufen und Steigungen erklimmen. Sie sollen vor allem einen Plan des Parcours erstellen, auf dem sie markieren, wo sich Opfer befinden, die geborgen werden müssen, und den Lageplan an die Leitzentrale schicken.

Bei zwei großen Freiluftdemonstrationen wollen Entwickler zudem die Leistungsfähigkeit gegenwärtiger Rettungsroboter demonstrieren. Das eine Szenario simuliert ein Feuer in einem Hochhaus. Ein Flugroboter soll zu der Wohnung fliegen und mit seiner Kamera Bilder ins Innere der verrauchten Wohnung spähen. Das andere Szenario simuliert den Unfall eines LKW, der mit Gefahrengut beladen ist. Mit Hilfe eines ferngesteuerten Roboters werden menschliche Einsatzkräfte die gefährlichen Stoffe bergen.



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gaudig 04. Jul 2009

Man sollte noch erwähnen, dass es außerdem den RoboCup@Home gibt, einen Wettbewerb für...

alexkoch 03. Jul 2009

hallo, war gestern auch am robocup. fotos hab ich hier gebunkert: http://www.flickr.com...

knospe1 03. Jul 2009

was macht die anlage in cern, aus der presse erfahre ich nichts.sie hatten vor oder...

dkriesel 03. Jul 2009

Den hättest du hier in Graz gestern mal vorbeischicken sollen. Da hat die orga gesagt...

sdds 03. Jul 2009

Forscher arbeiten wieder bereitwillig für das Militär, ohne Moral, an Vernichtungswaffen...


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