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Open-E veröffentlicht Storage-Betriebssystem DSS v6

Volumen-Replikation, Volumen-Snapshot und Failover für iSCSI-Volumes. Open-E hat sein Storage-Betriebssystem, DSS in der Version 6, veröffentlicht. Mit der Software lassen sich Storage-Systeme aus Standardkomponenten aufbauen, die NAS, iSCSI, InfiniBand und Fibre Channel unterstützen. Neu in der Version 6 sind Daten- und Volumen-Replikation, Volumen-Snapshot, automatisches Failover für iSCSI-Volumes, WORM und NDMP sowie ein integrierter Virusschutz.
/ Jens Ihlenfeld
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Die IP-Storage-Management-Software Data Storage Software V6 (DSS V6) bietet Open-E ab sofort zum Download an. Es kann auf verschiedenen Medien installiert werden, einschließlich einer internen Festplatte, einem RAID-Array, USB- und SATA-Laufwerken sowie einem IDE-DOM (Disk-On-Module).

DSS v6 erlaubt die Kombination von NAS-Systemen und iSCSI-SAN-Systemen sowie die Integration von mehreren Netzwerkkarten, einschließlich Gigabit-Ethernet, 10-Gigabit-Ethernet, Fibre Channel und InfiniBand. Zudem unterstützt das Betriebssystem logische Volumes größer als 16 TByte, wird allerdings mit Lizenzkapazitäten von 4, 8 und 16 TByte angeboten. Optional kann die Kapazität in Stufen von 2 TByte bis auf 64 TByte erweitert werden.

Die neue Version wartet dabei mit einer neuen Weboberfläche auf und unterstützt ein automatisches Failover für iSCSI-Volumes: Die Daten des primären Servers werden in Echtzeit auf einem sekundären Server gespiegelt. Im Falle eines Ausfalls des primären Servers wechselt Open-E DSS V6 automatisch und transparent für den Benutzer auf den sekundären Server.

Zudem wird eine synchrone sowie asynchrone Volumen-Replikation unterstützt, wobei die asynchrone Replikation auch über das WAN möglich ist. Dank SCSI-3-Persistent-Reservation wird nun auch Windows Server 2008 Cluster unterstützt. Darüber hinaus gibt es ein neues SNMP-basiertes System-Monitoring sowie Unterstützung von NDMP 4.0, das einen Netz- und Protokollmechanismus zur Kontrolle von Backup- und Recovery- sowie alle anderen Datenübertragungen zwischen primären und sekundären Speichermedien definiert.

Bestehende DSS-Systeme sollen ohne großen Aufwand für 300 Euro auf die Vollversion von Open-E DSS V6 umgerüstet werden können. Wer die Software ausprobieren will, kann dies mit einer voll funktionsfähigen kostenlosen Lite-Version tun, die für Systeme mit maximal 2 TByte lizenziert ist.


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