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Gerücht: Apple künftig ohne Nvidia-Chips

Apple soll wieder zu Intel-Chipsätzen wechseln. US-Berichten zufolge soll Apple wieder zurück zu Intel als seinem einzigen Lieferanten für Chipsätze in seinen Macs und MacBooks wechseln. Einen Beleg dafür gibt es bisher nicht, allenfalls ein Indiz: Intels nächste Generation von Prozessoren, bei denen zum Teil ein Grafikchip neben die CPU montiert ist, steht vor der Tür.
/ Nico Ernst
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Der US-Journalist Charlie Demerjian, früher Mitarbeiter des Inquirer, betreibt inzwischen seine eigene Newssite SemiAccurate(öffnet im neuen Fenster) . Dort berichtet er unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen, dass Apple sich vollständig von Nvidia als Lieferanten(öffnet im neuen Fenster) für seine Chipsätze trennen wolle.

In allen in den letzten 18 Monaten auf den Markt gebrachten Macbooks von Apple steckt mindestens ein Nvidia-Chip. Davor hatte Apple nach dem Wechsel zu Intel-Prozessoren auch die Chipsätze von Intel verbaut. Da Nvidia jedoch einen Chipsatz aus nur einem Baustein ( Geforce 9400M ) anbieten konnte, der noch dazu wesentlich bessere Grafik- und Videofunktionen als die Intel-Produkte bot, entschied sich Apple für Nvidia.

Aus dem Bericht geht nicht hervor, wann Apple den Wechsel zurück zu Intel-Chipsätzen vollziehen will. Zwar hat Intel den ersten mobilen Prozessor " Clarksfield " mit Nehalem-Architektur noch für 2009 angekündigt, dafür bräuchte Apple aber wieder mehr Chips als bisher auf einem Notebook-Mainboard. Die ersten Prozessoren namens " Clarkdale " und " Arrandale ", bei denen neben der CPU auch ein Die mit Grafiklogik im Gehäuse des Prozessors sitzt, sollen aber erst 2010 erscheinen.


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