Ermittlungen gegen Pirate-Bay-Käufer

Börsenbetreiber vermutet Insiderhandel im Vorfeld des Verkaufs

War der Kauf des BitTorrent-Trackers Pirate Bay Insidern vorab bekannt? Das vermutet der Betreiber der Börse, an der Käufer Global Gaming Factory X notiert ist, und hat eine Untersuchung eingeleitet.

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Die schwedische Börsenaufsicht ermittelt gegen das Unternehmen Global Gaming Factory X (GGF) wegen Insiderhandels. Im Zusammenhang mit dem Kauf des BitTorrent-Trackers Pirate Bay soll es zu Insiderhandel gekommen sein, berichtet der schwedische Branchendienst Swedish Wire.

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Die Betreiber der schwedischen Börse Aktietorget, an der GGF gelistet ist, hatten die Aktie am 22. Juni 2009 aus dem Handel genommen. Grund waren eine auffällig hohe Zahl von Transaktionen mit GGF-Aktien. Gleichzeitig verdoppelte sich der Kurs der Aktie: Der hatte in den Vorwochen immer bei 9 Öre gelegen. Am Montag vergangener Woche schloss sie bei 18 Öre, umgerechnet etwa 1,6 Cent.

GGF hatte an dem Tag keine Meldung herausgegeben, die das plötzliche Interesse an dem Unternehmen erklären könnte. Er habe deshalb Grund zu der Annahme, dass der geplante Kauf von Pirate Bay bereits vorab durchgesickert war, sagte Peter Gönczi, Vizechef bei Aktietorget. Entsprechend will er den Fall untersuchen lassen.

Eine weitere Untersuchung will Gönczi einleiten, wenn der Pirate-Bay-Kauf abgeschlossen ist. Das soll im August der Fall sein. Er wolle sicher sein, dass bei Aktietorget nur Aktien von Unternehmen gehandelt werden, die legale Geschäfte machen. Die vier Betreiber von Pirate Bay, Carl Lundström, Fredrik Neij, Peter Sunde und Gottfrid Svartholm Warg, waren jedoch im April von einem Stockholmer Gericht wegen Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung verurteilt worden.

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