Seagates erstes SOHO-NAS erscheint in Deutschland

Netzspeicher "BlackArmor" mit zwei oder vier Laufwerken und externem Netzteil

Seagate hat seine lange angekündigte NAS-Serie "BlackArmor" nun auch in Deutschland vorgestellt. Die Netzwerkspeicher gibt es mit zwei oder vier Laufwerkseinschüben. Das große Modell ist zudem mit zwei Ports für Gigabit-Ethernet versehen, über einen davon kann das NAS seine Daten selbsttätig sichern.

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Lange nach anderen Herstellern bringt nun der Festplattenmarktführer Seagate NAS-Geräte mit zwei oder vier Festplatten für kleine Unternehmen wie auch private Anwender auf den Markt.

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Im "BlackArmor 220" finden maximal zwei Festplatten Platz, die über einen einzelnen Port für Gigabit-Ethernet angesprochen werden. Das Gerät kann sowohl in die Active-Directory-Dienste eines Windows-Servers eingebunden werden als auch seine Dateien über CIFS/SMB in Windows- und per NFS in Apple-Netzen direkt zur Verfügung stellen. Die freigegebenen Verzeichnisse sind zudem per FTP erreichbar. Auf andere NAS-Geräte kann das kleine BlackArmor seine Daten ohne Zutun eines PCs spiegeln.

Die Daten lassen sich verschlüsseln, Angaben zum verwendeten Verfahren machte Seagate noch nicht. Wie bei einem NAS mit zwei Laufwerken üblich, lassen sich die Festplatten als JBOD oder RAID 0 oder RAID 1 konfigurieren. Mediendateien kann ein interner DLNA- und iTunes-Server anderen Geräten zur Verfügung stellen. Über zwei USB-Ports lassen sich externe Speichermedien oder Drucker anschließen, auch eine USV soll sich damit steuern lassen.

Angaben zur Leistungsaufnahme - die Platten können zeitgesteuert ihren Motor abschalten - und den erreichbaren Datendurchsätzen im Netz machte Seagate auch auf Nachfragen noch nicht. Da der Hersteller das Gerät für maximal 20 Clients empfiehlt, dürfte es, wie viele andere NAS dieser Klasse, seine Gigabit-Schnittstelle kaum ausreizen. Die kompakten Masse von 10,4 x 19,8 x 18,8 Zentimetern erreicht Seagate durch ein externes Netzteil, ein Lüfter ist dennoch im NAS vorhanden.

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Mitte September 2009 soll das BlackArmor 220 in Deutschland auf den Markt kommen, die Preisangaben gibt es bisher nur für den US-Markt und ohne die dort üblichen lokal verschiedenen Steuern. Mit zwei 1-TByte-Platten kostet es rund 450 US-Dollar, und mit zwei Festplatten von je 2 TByte knapp 700 US-Dollar. Als Leergehäuse bietet der Festplattenhersteller Seagate das Gerät nicht an.

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