Typinator macht Mac-Anwender zu Schnellschreibern

Die neue Version 3.5 des Typinators hat vor allem an Geschwindigkeit zugelegt und arbeitet mit Texteditoren wie XCode, BBEdit und TextWrangler, aber auch mit Eclipse und Java-Anwendungen zusammen.
Damit die Übersicht über die Kürzel nicht verloren geht, bietet Typinator Sets an. Dort können zum Beispiel Codeschnipsel, eigene Textabkürzungen, Autokorrekturen oder URLs abgelegt werden. Die Sets können auf einzelne Applikationen beschränkt werden. Mit einigen tausend Korrektureinträgen für Englisch, Deutsch und Französisch sowie Abkürzungen für über 100 HTML-Elemente (4.01) sowie FileMaker-Funktionen ist die Anwendung schon gut vorbefüllt.
Das Programm kann zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheiden. Die ersetzten Texte können auch Bilder enthalten. So ist es ein Leichtes, die eigene, digitalisierte Unterschrift in das "mfg" mit einzubinden. Textauszeichnungen und Schriftarten lassen sich ebenfalls ablegen. Typinator kann außerdem auf Systemvariablen wie die Uhrzeit und das Datum zurückgreifen.
Im Kurztest von Golem.de arbeitete Typinator ohne Fehler. Letztlich hängt es vom Anwender ab, ob er mit dem Programm produktiver arbeiten kann, denn die Kürzel müssen nicht nur einmalig angelegt, sondern auch dauerhaft im Gedächtnis behalten werden. Eine wünschenswerte Erweiterung des Typinators wäre eine systemweite Selbstlernfunktion mitsamt einer Autovervollständigung. Das Programm könnte zum Beispiel alle längeren Wörter aufzeichnen, die der Nutzer eingibt: Wird später der gleiche Wortbeginn wieder eingegeben, könnte die Autovervollständigungsfunktion ein oder mehrere schon getippte Wörter vorschlagen.
Typinator von Ergonis Software kann online für rund 20 Euro erworben werden. Außerdem bietet der Hersteller neben einer kostenlosen Testversion auch Volumenlizenzen für mehrere Nutzer an.



