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Digitale Dividende: Modellversuch in Baden-Württemberg

Zwei Gemeinden sollen ein Jahr über TV-Frequenzen surfen

Vodafone und die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) haben in Baden-Württemberg einen Modellversuch für den drahtlosen Internetzugang über Fernsehfrequenzen gestartet. Ein Jahr lang sollen 100 Haushalte mit Funkmodems unter anderem testen, ob Kabelfernsehen und Funkmikrofone von der neuen Technik nicht gestört werden.

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Erst Mitte Juni 2009 hatte der Bundesrat die Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung verabschiedet, nach welcher die Bundesnetzagentur die Frequenzen von 790 und 862 MHz nun für andere Anwendungen vergeben kann. Vor der flächendeckenden Umstellung auf DVB-T wurde dort vor allem analoges Fernsehen gesendet.

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Noch im Jahr 2009 wird die Versteigerung der Frequenzen an Telekommunikationsunternehmen erwartet, die in diesem Spektrum vor allem den drahtlosen Internetzugang für ländliche Regionen ausbauen wollen, wo sich die Verkabelung nicht lohnt. Die freigewordenen Frequenzen umfassen auch einen Teil des UHF-Bandes, das sich durch hohe Reichweiten bei vergleichsweise geringer Sendeleistung auszeichnet.

100 Haushalte in den Gemeinden Bopfingen und Unterschneidheim in Baden-Württemberg sollen von nun an bis Mai 2010 mit Funkmodems von Vodafone testen, wie gut die Technik funktioniert. Ziel ist dabei auch, mögliche Störungen mit anderen Anwendungen zu entdecken.

Nicht nur Kabelnetzbetreiber fürchten den Internetzugang per UHF wegen einer Beeinträchtigung ihrer Dienste. Auch die Hersteller und Anwender von Funkmikrofonen - vor allem Musiker und Konzertveranstalter - haben sich bereits in der Initiative "Save our Spectrum" zusammengeschlossen. Diese Geräte nutzten bisher lizenzfreie Lücken im UHF-Band, die bei der Festlegung der "Digitalen Dividende" nicht berücksichtigt wurden.

Der nun angekündigte Versuch ist bereits der dritte dieser Art, T-Mobile erprobt die Technik in Berlin und Brandenburg, und E-Plus funkt an der mecklenburgischen Seenplatte.



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