• IT-Karriere:
  • Services:

Richard Stallman hält Mono für gefährlich

Open-Source-Guru warnt vor Gefahr durch Patente

Richard Stallman kritisiert das Debian-Projekt für dessen Pläne, die freie .Net-Implementierung Mono in die Standardinstallation aufzunehmen. Das leite die Community in eine riskante Richtung. Es sei gefährlich, von C# abhängig zu sein.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das Debian-Projekt hatte sich entschieden, Mono in die Standardinstallation der kommenden Debian-Version Squeeze aufzunehmen, um die Notizzettelanwendung Tomboy mitliefern zu können. Tomboy wurde in C# geschrieben. Richard Stallman hält es für gefährlich, von C# abhängig zu sein.

Stellenmarkt
  1. PROSIS GmbH, verschiedene Standorte
  2. Bundesnachrichtendienst, Pullach

Es bestehe die Gefahr, dass Microsoft alle C#-Programme mit Softwarepatenten in den Untergrund verdrängen will. Das sei eine ernstzunehmende Gefahr, die nur "Dummköpfe" ignorieren könnten, bis es eines Tages so weit sei. Daher müssten die notwendigen Maßnahmen getroffen werden, um sich vor einem solchen Angriff durch Microsoft zu schützen.

Das Problem betrifft laut Stallman alle freien .Net-Implementierungen und ist nicht auf Mono beschränkt. Prinzipiell seien diese Implementierungen eine gute Sache, da C#-Programme so auf freien Plattformen laufen. Das Problem seien nicht die Implementierungen und es sei nicht "unethisch", Programme in C# zu schreiben - doch könnte es passieren, dass diese Programme in Zukunft nicht mehr nutzbar sind. Die Community nehme daher ein unnötiges Risiko auf sich, wenn sie sich von C#-Anwendungen abhängig mache.

Daher sollten Programmierer ihre Anwendungen nicht in C# schreiben, vorhandene Alternativen zu C#-Programmen seien vorzuziehen und Linux-Distributionen sollten keine C#-Implementierungen in ihre Standardinstallation aufnehmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 27,99€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand)
  2. 27,99€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand)
  3. 91,99€
  4. 29€

Auslacher 20. Jul 2009

An der Situation hat sich nichts geändert. Es ist nur ein Versprechen. Es bezieht sich...

so-isses 01. Jul 2009

Und somit ist Mono entgegen der Behauptung des Mono-Projekts KEIN Nachbau von .NET...

hb 30. Jun 2009

Ja, klar. Und? Linus machts ja auch richtig und ignoriert Software-Patente einfach...

redwolf_ 30. Jun 2009

Sorry ich meinte du stellst die BSD Lizenz ;)

redwolf_ 30. Jun 2009

To understand the concept, you should think of free as in free speech, not as in free...


Folgen Sie uns
       


Atari Portfolio angesehen

Der Atari Portfolio war einer der ersten Palmtop-Computer der Welt - und ist auch 30 Jahre später noch ein interessanter Teil der Computergeschichte. Golem.de hat sich den Mini-PC im Retrotest angeschaut.

Atari Portfolio angesehen Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Energiewende: Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
Energiewende
Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Er kann als Treibstoff für Brennstoffzellenautos genutzt werden und gilt als sauber. Seine Herstellung ist es aber bislang nicht. Karlsruher Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem kein schädliches Kohlendioxid entsteht.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Brennstoffzelle Deutschland bekommt mehr Wasserstofftankstellen
  2. Energiewende Hamburg will große Wasserstoff-Elektrolyseanlage bauen

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

    •  /