Abo
  • Services:
Anzeige

Justizminister für Strafverschärfung bei Kinderpornografie

"Wer sich das anschaut, muss wissen, dass er dran ist"

Durch die Debatte über Internetsperren ist der Druck auf die Länder-Justizminister gewachsen, wirksam gegen Online-Kinderpornografie vorzugehen. Die Deutsche Kinderhilfe fordert strengere Strafen und die internationale Ächtung von Staaten, die Kinderpornografie dulden.

Auf ihrer Frühjahrskonferenz in Dresden haben sich die Justizminister der Länder für eine strengere Strafverfolgung von Kinderpornografie im Internet ausgesprochen. Der digitale Austausch von Kinderpornos könne noch nicht ausreichend verfolgt werden, weil die Gesetze sich bislang eher gegen kinderpornografische Druckschriften richteten, die sich Pädokriminelle "verschaffen" müssten. Der Beweis des aktiven Herunterladens müsse erbracht werden.

Anzeige

Sachsens Innenminister Geert Mackenroth (CDU), Vorsitzender der Justizministerkonferenz, sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung: "Wir brauchen ein klares und abschreckendes Signal an die Schmuddel-Mafia. Wer sich kinderpornografische Bilder oder Videos im Internet auch nur anschaut, der muss wissen, dass er dran ist. Wir müssen das Strafrecht auf die Höhe der Internetzeit bringen.". An Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) habe die Konferenz die Aufforderung gerichtet, dies bei der Reform des Sexualstrafrechts zu berücksichtigen.

Die Justizminister folgen damit einer langjährigen Forderung der Deutschen Kinderhilfe, die kritisiert, dass das Herunterladen von kommerziellen Filmen oder illegaler Software mit drei Jahren Haft geahndet wird, das Herunterladen pädokrimineller Inhalte jedoch nur mit zwei Jahren. Hier sei eine Erhöhung des Strafmaßes auf fünf Jahre dringend geboten, fordert die Kinderhilfe.

In Deutschland sei der sexuelle Missbrauch von Kindern "ein Vergehen" also eine minderschwere Straftat, während Raub oder Drogenhandel als Verbrechen geahndet würden.

International müssten schwarze Listen geschaffen werden, um Staaten, die beim Kampf gegen Pädokriminalität nicht kooperierten, zu ächten und mit Sanktionen zu belegen. "Auf Bundesebene sind nun die Entscheider gefragt, dieses wichtige Signal aufzugreifen und für die weiteren notwendigen Schritte zu sorgen", so Georg Ehrmann, der Chef der Deutschen Kinderhilfe.


eye home zur Startseite
Der Kaiser! 29. Jun 2009

Wäre das damit nicht eigentlich "im Zweifel für den Angeklagten"?

butschi 29. Jun 2009

Mich würde auch mal intressieen wieso hier Kommentare / Threads usw vesrchwinden ;)

Trollfutter 29. Jun 2009

kt

MxH 28. Jun 2009

nuja, 1. warum schalten die das internet nicht ab? vor 1991 gabe es das auch nicht. 2. in...

nothingelse89 28. Jun 2009

Ich weiß nicht, warum die Beiträge verschwunden sind. Mir wäre auch kein Grund für eine...


Die Welt, wie ich sie sehe / 28. Jun 2009



Anzeige

Stellenmarkt
  1. European XFEL GmbH, Schenefeld
  2. T-Systems International GmbH, München, Leinfelden-Echterdingen, Berlin
  3. BAGHUS GmbH, München
  4. ROMA KG, Burgau


Anzeige
Top-Angebote
  1. 189,00€
  2. 3,00€ inkl. Versand

Folgen Sie uns
       


  1. LG G6 im Hands on

    Schlankes Smartphone hat zwei Kameralinsen

  2. P10 und P10 Plus im Hands on

    Huaweis neues P10 kostet 650 Euro

  3. Mobilfunk

    Nokia bringt Vorstandard 5G-Netzwerkausrüstung

  4. Blackberry Key One im Hands on

    Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

  5. Deutschland

    Smartphone-Aufnahmen in Wahlkabinen werden verboten

  6. Stewart International Airport

    New Yorker Flughafen wohl ein Jahr schutzlos am Netz

  7. Blackberry Key One

    Android-Smartphone mit Hardware-Tastatur kostet viel

  8. Arrow Launcher 3.0

    Microsofts Android-Launcher braucht weniger Energie und RAM

  9. Die Woche im Video

    Angeswitcht, angegriffen, abgeturnt

  10. Hardlight VR Suit

    Vibrations-Weste soll VR-Erlebnis realistischer machen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Kein Wechselakku....

    zenker_bln | 16:14

  2. Rückseitiger Sensor

    sniner | 16:10

  3. Wieso kann Microsoft...

    Unwichtig | 16:09

  4. Re: Also leider doch deutlich langsamer als Intel

    JohnD | 16:06

  5. Re: Briefwahl gab es doch auch noch

    Cok3.Zer0 | 16:00


  1. 15:49

  2. 14:30

  3. 13:59

  4. 12:37

  5. 12:17

  6. 10:41

  7. 20:21

  8. 11:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel