Open-Xchange importiert Daten aus sozialen Netzen

Technik lässt sich bereits ausprobieren

Auf dem LinuxTag in Berlin hat Open-Xchange die neue Technik "Social Open-Xchange" vorgestellt. Damit sollen sich die Barrieren zwischen einzelnen Webanwendungen, auf die Daten verteilt sind, überwinden lassen. Bereits in den kommenden Wochen soll eine produktive Version verfügbar sein.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Schon jetzt gibt es unter ox.io eine Vorschau auf das, was in den kommenden Wochen in der stabilen Open-Xchange-Version verfügbar sein soll. Social Open-Xchange erweitert die Groupware um eine Anbindung an soziale Netzwerke. Zu Beginn an Xing, Facebook und andere sollen folgen. Aus diesen Netzwerken lassen sich die Daten der Kontakte importieren und in einem Open-Xchange-Adressbuch zusammenfassen.

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Das wiederum lässt sich dann wieder publizieren. Die Änderungen an den Xing-Kontakten aus Open-Xchange heraus sind allerdings noch nicht möglich, diese Funktion soll aber in Zukunft folgen, so CTO Jürgen Geck. Allerdings lassen sich die Daten für andere Nutzer zugänglich machen, auch wenn diese selbst Open-Xchange nicht verwenden. All dies geschieht in einer sicheren Umgebung.

Ähnliche Funktionen für Termine und Aufgaben sollen zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls folgen. Auch andere Webanwendungen sollen sich so einbinden lassen. Momentan kann über ox.io etwa schon auf die Hotelliste von Germanplaces zugegriffen werden. Auch die Daten aus den diversen Google-Diensten könnten sich so in Open-Xchange übernehmen lassen. Wenn keine Schnittstellen für die gewünschten Seiten verfügbar sind, werden die Daten einfach direkt eingelesen.

Die nächste Open-Xchange-Version 6.10 wird darüber hinaus externe E-Mail-Accounts abfragen können und diese in eigenen Ordnern oder einem einheitlichen Posteingang darstellen können.

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