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Nokia und Intel entwickeln gemeinsam mobile Internetgeräte

Neue Plattform jenseits von Smartphones, Notebooks und Netbooks

Nokia und Intel wollen eine neue Klasse von mobilen Computern und Chipsatzarchitekturen entwickeln und haben dazu eine langfristige Partnerschaft vereinbart. Die Geräte sollen hohe Rechenleistung mit mobiler, breitbandiger Kommunikation verbinden.

Artikel veröffentlicht am ,

Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen eine neue mobile Plattform definieren, jenseits von Smartphones, Notebooks und Netbooks. Auf dieser Basis sollen dann neue, innovative Hardware und Software sowie Internetdienste entstehen.

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Intel-Vize Anand Chandrasekher eröffnete die gemeinsame Telefonkonferenz mit Nokia mit den Worten: "Dies wird die wichtigste Ankündigung unserer jeweiligen Branchen in diesem Jahr werden."

Die Zusammenarbeit umfasst auch die Zusammenarbeit bei Linux-basierten Open-Source-Projekten. Intel war hier zuletzt mit seinem Netbook-Linux Moblin aktiv, das mittlerweile der Linux Foundation übergeben wurde. Nokia entwickelt mit Maemo eine eigene Linux-Plattform für seine Internet-Tablets. Zusammen wollen Nokia und Intel Technologien entwickeln, die sowohl in Moblin als auch Maemo zum Einsatz kommen werden. Zudem wollen sich die beiden bei der Auswahl von Open-Source-Komponenten abstimmen und bei wichtigen Themen eine gemeinsame Auswahl treffen. Dies umfasst unter anderem die Festlegung auf oFono, ConnMan, Mozilla, X.Org, BlueZ, D-BUS, Tracker, GStreamer und PulseAudio.

Im Rahmen der Kooperation wird Intel zudem Lizenzen für HSPA- und UMTS-Modem-Technik bei Nokia erwerben. Die Modem-Technik soll in künftige Intel-Chips integriert werden. Wann Nokias Funktechnik in Intels SoCs einziehen soll, wollte Chandrasekher auch auf Nachfragen von mehreren Journalisten nicht angeben.

Ein ähnliches Konzept hatte Intel schon mit der Marke "Centrino" verfolgt, wo jedoch Prozessor, Chipsatz und WLAN-Modul aus einem Haus kamen. Ob die beiden Unternehmen für die neue Plattform auch eine Marke erfinden, steht noch nicht fest.

Chandrasekher betonte zwar mehrfach, dass Intel mit Nokia zusammen neue x86-Chips bauen wolle. Ob dafür aber die bestehende Atom-Architektur dienen oder ob deren Markenname verwendet werden soll, wollte er nicht bestätigen.

Intel und Nokia betonten bei der Vorstellung der Kooperation, es gehe um die Schaffung von offenen Standards. Mit den beiden Hardwareschwergewichten bleiben hier aber vorerst nur Software und Services als Betätigungsfeld für andere Unternehmen.

Nokia-Vize Kai Öistämö erklärte, das Abkommen mit Intel habe keinen Einfluss auf Nokia-Geräte, die rund um ARM-Prozessoren gebaut sind. "Das wird ein wichtiger Teil unseres Geschäfts bleiben". [von Nico Ernst und Jens Ihlenfeld]



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holla di holla... 24. Jun 2009

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Rechtschreibflamer 24. Jun 2009

Chandrasekher betonte zwar mehfach, dass Intel mit Nokia zusammen neue x86-Chips bauen...

hujki 23. Jun 2009

Was soll denn daran "ganz neu" sein ? Ist sicher mal wieder der Versuch, bereits...

MaX 23. Jun 2009

Warum? In der Ankündigung ging es doch gar nicht um Handys


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