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Dünner und leichter: Lenovos Thinkpad T400s

Viele Anschlüsse trotz der neuen Bauweise. Das Thinkpad T400s ist eine flachere und vor allem leichtere Variante des T400. Beim Design des Notebooks ging Lenovo dabei wenig Kompromisse ein, die Hardware ist schnell und genug Anschlüsse gibt es auch. Nur beim Erwerb muss der Anwender tiefer in die Tasche greifen als beim T400.
/ Andreas Sebayang
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Lenovo stellt mit dem Thinkpad T400s eine deutlich leichtere und flachere Variante des 14-Zoll-Notebooks T400 vor. Es wiegt nur 1,77 kg statt der 2,13 bis 2,23 kg (mit 6-Zellen-Akku) des T400 und ist 21,1 bis 25,9 mm statt der 27,6 bis 31,9 hoch. Die T400-Werte sind abhängig davon, ob ein 4- oder 6-Zellen-Akku genutzt wird. Das Notebook kann damit zwischen dem T400 und dem X301 eingeordnet werden. Letzteres ist nochmal etwas flacher und leichter, bietet aber nur einen 13-Zoll-Bildschirm.

Das Display des T400s wird mit LEDs beleuchtet und bietet eine Auflösung von 1.400 x 900 Pixeln. Wie bei Thinkpads üblich, lässt sich das Display des T400s besonders weit nach hinten klappen. Oberhalb des Displays befindet sich eine kleine Lampe, die die Tastatur im Dunklen beleuchtet.

Gegenüber einem T400 mit mittlerer Ausstattung muss der Anwender auf eine separate Grafikkarte verzichten, die in den meisten T400-Modellen verbaut ist. Das T400s nutzt nur den Grafikkern GMA 4500MHD des Chipsatzes. Keine Einschränkungen gibt es dafür beim Hauptprozessor. Lenovo nutzt nicht die Low-Voltage- oder gar Ultra-Low-Voltage-CPUs, sondern normale Prozessoren der Intel-SP9000-Serie. Der kleinste Core 2 Duo taktet mit 2,4 GHz und hat 6 MByte L2 Cache.

Zur weiteren Standardausstattung gehören eine etwas klein geratene 120-GByte-Festplatte, ein DVD-Brenner, Intels 5100er WLAN-Karte (802.11b/g/n), 2 GByte RAM und ein 6-Zellen-Akku, mit dem das Notebook etwa 6 Stunden durchhalten kann. Als Eingabegerät kann der Anwender das Touchpad oder einen Trackpoint nutzen. Dementsprechend finden sich auf dem Notebook sechs Mausersatztasten.

Trotz der flachen Bauweise nutzt Lenovo den Platz, um viele Anschlüsse unterzubringen. Zu den Anschlüssen gehört ein DisplayPort sowie ein VGA-Ausgang. Beide lassen sich laut Lenovo gleichzeitig nutzen. Ein eSATA/USB-Kombi-Anschluss lässt dem Anwender die Wahl zwischen beiden Standards. Außerdem befinden sich noch zwei weitere USB-Anschlüsse an dem Notebook.

Lenovo gibt sich zuversichtlich, dass das neue T400s besonders widerstandsfähig ist und verdeutlicht dies in einem Video . Allerdings gibt der Hersteller auf derart schlechten Umgang mit einem Notebook keine Garantie.

Für die Schrumpfkur muss der potenzielle Anwender allerdings tief in die Tasche greifen. Das T400s kostet fast das Doppelte eines T400. In den USA gehen die Preise bei 1.600 US-Dollar los. Zudem können sich US-Kunden Thinkpads selbst zusammenstellen. So kostet etwa eine 128-GByte-SSD statt der Festplatte 240 US-Dollar, ein schnellerer SP9600-Prozessor (2,53GHz) 125 US-Dollar und 8 GByte RAM gleich ab Werk kosten 1.160 US-Dollar. Außerdem kann sich der Käufer dafür entscheiden, statt des ExpressCard/34-Slots einen Kartenleser einzubauen (10 US-Dollar), Bluetooth einbauen lassen (29 US-Dollar) und sogar einen Blu-ray-Brenner gibt es für 560 US-Dollar extra. Die Preise beinhalten keine Steuern.

Lenovo Deutschland hat noch keine Informationen zum T400s. Es ist aber davon auszugehen, dass das flache Notebook auch hierzulande erscheinen wird. In den USA kann das Gerät bereits bestellt werden. Als Betriebssysteme stehen derzeit Windows XP und Windows Vista zur Auswahl. Die US-Garantie läuft ein Jahr lang. Weitere Informationen zum Thinkpad T400s finden sich in der Anleitung(öffnet im neuen Fenster) .


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