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Abgelehnt: Kein C64-Emulator fürs iPhone

Emulator mit fünf Spielen ist eigentlich fertig. Apple hat erneut eine eingereichte Anwendung für das iPhone und den iPod touch abgelehnt. Der Entwickler Manomio hat einen C64-Emulator geschrieben, der alte Klassiker auf das iPhone bringen sollte.
/ Andreas Sebayang
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Der C64-Emulator für das iPhone(öffnet im neuen Fenster) ist von Apple abgelehnt worden. Das berichtet Toucharcade.com(öffnet im neuen Fenster). Der Emulator sollte eigentlich fünf alte Klassiker des C64 auf Apples mobile Plattform bringen.

Die fünf Spiele Dragons Den, Le Mans, Jupiter Lander, Arctic Shipwreck und Jack Attack sind laut Entwickler vollständig lizenzierte Titel. Im Laufe der Zeit sollte diese Spielreihe erweitert werden(öffnet im neuen Fenster). Der Entwickler sucht weitere Besitzer alter Lizenzen, die auf diesem Wege über den App Store zugänglich gemacht werden sollten. Doch dazu wird es wohl nicht mehr kommen, sollte sich Apple nicht anders entscheiden und die Anwendung doch in den App Store aufnehmen.

Als Emulator verstößt die Anwendung jedoch gegen den zum iPhone-SDK gehörenden Vertrag. Laut dieses Vertrages darf eine Anwendung ausführbaren Code weder auf dem iPhone oder iPod touch starten noch installieren.

Apple ist in der Vergangenheit häufiger wegen Ablehnungen von Anwendungen in die Kritik geraten, denn sie erscheinen teilweise willkürlich. Der Entwickler des C64-Emulators fühlt sich ungerecht behandelt, wie er gegenüber Touch Arcade angab. Als Beispiele für bereits zugelassene Anwendungen führte er einige aktuelle Sega-Spiele auf, die einen Mega-Drive-Emulator nutzen, um die alten ROMs auszuführen.

Außerdem hatte der Entwickler zuvor bei Apple Europa angefragt, so Manomio gegenüber Touch Arcade. Apple war von der Idee offenbar sehr angetan und der Entwickler fühlte sich sicher genug, das Projekt durchzuführen.

Manomios C64-Emulator ist ein weiteres Beispiel für das Risiko, das iPhone- und iPod-touch-Entwickler eingehen, wenn sie für die Plattform Anwendungen entwickeln. Neben dem Risiko, dass die Erlöse eventuell nicht die Entwicklungskosten decken, kommt eine eventuelle Ablehnung der Anwendung hinzu.


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