Nortel verkauft Kernbereich an Nokia Siemens Networks

Kanadischer Staat stützt Geschäft mit 300 Millionen US-Dollar

Der insolvente kanadische Telekommunikationsausrüster Nortel verkauft einen wichtigen Geschäftsbereich an den Konkurrenten Nokia Siemens Networks. Damit wird die weitere Aufspaltung des Konzerns eingeläutet.

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Das deutsch-finnische Joint Venture Nokia Siemens Networks (NSN) erwirbt für 650 Millionen US-Dollar die Funknetzwerksparte des insolventen kanadischen Telekomausrüsters Nortel Networks. "Diese Vereinbarung bedeutet eine wichtige strategische Chance für Nokia Siemens Networks zur Stärkung ihrer Position in zwei zentralen Bereichen, Nordamerika und LTE, zu einem Preis, der wirtschaftlich sinnvoll ist", sagte Simon Beresford-Wylie, Vorstandsvorsitzender von NSN.

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Nortel agiert seit Januar 2009 unter Gläubigerschutz. Der Kauf steht wegen des laufenden Insolvenzverfahrens unter dem Vorbehalt der richterlichen Zustimmung in den USA und Kanada. Nortels CDMA-Geschäftsbereich sei profitabel, hieß es weiter. CDMA ist in den USA ein wichtiger Mobilfunkstandard, den Verizon Wireless und Sprint einsetzen.

2.500 Nortel-Beschäftigte, zumeist aus den USA und Kanada, aber auch aus Mexiko und China, wechselten zu NSN. Der kanadische Staat unterstützt über seine Kreditvergabestelle Export Development Canada (EDC) das Geschäft mit einer Zusage in Höhe von 300 Millionen US-Dollar. Nortel, 1895 gegründet, hatte vor zehn Jahren einen Börsenwert von 250 Milliarden US-Dollar und über 90.000 Beschäftige.

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