Steve Jobs soll sich Lebertransplantation unterzogen haben
Apple-Chef Steve Jobs soll sich einer Lebertransplantation unterzogen haben. Das hat das Wall Street Journal aus informierten Kreisen(öffnet im neuen Fenster) erfahren. Die Verpflanzung einer gesunden Leber soll vor zwei Monaten in Tennessee erfolgt sein, wo die Wartezeit für ein Spenderorgan besonders kurz sei. Golem.de hatte im Januar 2009 über eine mögliche Lebertransplantation für Jobs berichtet.
Obwohl diese Organverpflanzung sehr kompliziert ist, soll sich der 54-Jährige sehr gut erholt haben, und plane, Ende des Monats wieder Teilzeit für Apple zu arbeiten.
Nach einem solchen Eingriff ist die medikamentöse Unterdrückung des Immunsystems erforderlich, um Abstoßungsreaktionen zu verhindern. Der Patient bleibt durch die Immunsuppression erhöht infektanfällig.
2004 war Jobs erfolgreich an einer seltenen, heilbaren Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs, eines sogenannten neuroendokrinen Inselzellentumors, operiert worden. Doch im Laufe des Jahres 2008 war Jobs stark abgemagert. Nachdem Apple Mitte Dezember 2008 bekanntgab, dass die Eröffnungsansprache für die kommende MacWorld Expo nicht von ihm gehalten werde, kamen Spekulationen über ein Wiederauftreten des Krebsleidens auf. Jobs hatte erklären lassen, dass eine Hormonstörung bei ihm diagnostiziert worden sei, so dass dem Körper wichtige Proteine entzogen wurden.
Nach der Entfernung des Inselzellentumors treten jedoch oft Tumore in anderen Organen, besonders in der Leber auf, sagte William Hawkins, ein Arzt, spezialisiert auf Bauchspeicheldrüsen- und Magen-Darm-Chirurgie an der Washington University in St. Louis, Missouri, dem Wall Street Journal.
- Anzeige Hier geht es zum neuen Apple Macbook Pro mit M3 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.