Wissenschaftler sekundieren der Industrie bei Elektroautos
Die Fraunhofer Gesellschaft hat ein Forschungsprojekt zur Elektromobilität ins Leben gerufen. An dem Projekt "Systemforschung Elektromobilität" werden 34 Institute der Forschungsgesellschaft mitarbeiten. Ziel ist, die deutsche Automobilindustrie bei der Umstellung auf andere Antriebskonzepte unterstützen. So soll diese auch im Zeitalter von Elektromotoren einen Spitzenplatz behalten.
Eine Umstellung der Autos von Verbrennungs- auf Elektromotoren bringt für verschiedene Branchen große Veränderungen mit sich: Autohersteller und ihre Zulieferer müssen ihre Produktion auf neue Teile umstellen. Energieversorger müssen eine neue Infrastruktur schaffen und brauchen neue Geschäfts- und Tarifmodelle für die Versorgung der Autos. Im Rahmen des Projektes werden die Fraunhoferwissenschaftler in den kommenden zwei Jahren Lösungen für die verschiedenen Bereiche entwickeln.
"Wir können alle Wertschöpfungsstufen der Elektromobilität aufeinander abgestimmt entwickeln. Die Institute bringen ihre Kompetenzen ein und stellen sich den zentralen Fragen: Wie wird die Energie erzeugt, transportiert, verteilt, ins Auto gebracht und dort möglichst effektiv eingesetzt? Welche Materialien sind für den Leichtbau oder Batterien notwendig? Wie funktionieren Schnittstellen zwischen Stromnetz und Fahrzeug und – ganz wichtig – wie wird der Verbrauch abgerechnet?" , sagte Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.
Zu den dringlichsten Vorhaben gehört die Entwicklung leistungsfähiger und günstiger Akkus. Ein weiteres wichtiges Vorhaben ist eine intelligente Integration der Autos in die Stromnetze, die als Zwischenspeicher elektrische Energie in das Netz einspeisen können, wenn sie nicht gebraucht werden.
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