1,9 Millionen US-Dollar Strafe für 24 illegal geladene Songs

US-Richter verhängen Rekordstrafe gegen private Tauschbörsennutzerin

In den USA ist eine Frau wegen illegalen Angebots von 24 Musiktiteln zu einer Strafe von 1,9 Millionen US-Dollar verurteilt worden. "Die Höhe dieser unverhältnismäßigen Strafe wirft verfassungsrechtliche Fragen auf", sagte Fred von Lohmann, Anwalt der Verbraucherschutzgruppe Electronic Frontier Foundation.

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Die US-Musikindustrie hat eine Klage gegen die 32-jährige Jammie Thomas-Rasset gewonnen. Wegen des illegalen Tauschs von 24 Songs über das Peer-to-Peer-System Kazaa soll die Mutter von vier Kindern 1,9 Millionen US-Dollar zahlen, so ein Gericht in Minnesota.

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Die Verurteilte erklärte, sie habe keine Möglichkeit, die Strafzahlung jemals zu leisten: "Es gibt keinen Weg, dass sie das jemals bekommen können. Ich bin eine Mutter mit begrenzten Mitteln, so dass ich mir erstmal keine Sorgen mache." Die Strafe sei "irgendwie lächerlich".

"Die unverhältnismäßige Höhe dieser Strafe wirft verfassungsrechtliche Fragen auf", sagte Fred von Lohmann, ein Anwalt der Verbraucherorganisation Electronic Frontier Foundation.

Thomas-Rasset stand wegen der Anschuldigungen zum zweiten Mal vor Gericht . Cara Duckworth, eine Sprecherin der Branchenorganisation Recording Industry Association of America (RIAA), sagte, dass die Firmen für eine außergerichtliche Einigung auf eine viel geringere Summe offen seien. "Seit dem ersten Tag sind wir in diesem Fall dazu bereit, uns zu einigen, und wir bleiben weiterhin dafür offen", so Duckworth.

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NichtSoEinfach 21. Jun 2009

Hätte sie statt die 24 Lieder zu laden, die 3 CDs geklaut wären selbst in Amerika keine...

OldFart 20. Jun 2009

[-] Ich vermute mal das 200.000 gemeint waren? Ansonsten immer noch kein Mitleid, denn...

amki 20. Jun 2009

Doch, die ersten Mark wurden alle in den USA hergestellt. Aber netter Versuch, foiled by...

Wilbert Hirsch 20. Jun 2009

Es ist interessant, die unterschiedlichen Arten der Berichterstattung mal zu verfolgen...



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