Abo
  • Services:
Anzeige

CDU-Politiker will Killerspiele sperren

Kein Zugang zu jugendgefährdenden Inhalten

Der CDU-Politiker Thomas Strobl will unter Umständen auch den Zugang zu gewalthaltigen Spielen - die auch als Killerspiele bezeichnet werden - im Internet sperren lassen.

Es hat nicht lange gedauert: Kaum sind die Internetsperren für Kinderpornografie-Seiten beschlossen, kommen Forderungen nach Sperrung weiterer Inhalte. Am Tag nach dem Beschluss des umstrittenen Gesetzes fordert Thomas Strobl, Bundestagsabgeordneter und Generalsekretär der baden-württembergischen CDU, im Kölner Stadtanzeiger, den Zugang zu gewalthaltigen Spielen im Internet zu sperren.

Anzeige

"Wir prüfen das ernsthaft", sagte Strobl der Tageszeitung. Seine Partei wolle nach dem Amoklauf in Winnenden im März 2009 "nicht zur Tagesordnung" übergehen. "Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein."

Dabei bleibt unklar, ob in diesem Fall primär der Onlinezugang zu in Deutschland aus Jugendschutzschutzgründen nicht von der USK freigegebenen Spielen erschwert werden soll, oder ob es auch um Spiele geht, die in Deutschland legal von Jugendlichen erworben werden können, aber von manchen Politikern gern polemisch als Killerspiele bezeichnet werden und immer wieder im Zusammenhang mit Amokläufen als Ursache genannt werden.

Gäbe es Sperren, die deutsche Internetnutzer von bestimmten Spielen fernhalten sollen, dann wäre der Unterschied zu Kinderpornografie riesig: Letztere ist unabhängig von Alter des Betrachters in Deutschland verboten, für Spiele gibt es Altersfreigaben oder eben auch keine, was sie aber in Deutschland ohne Verbot nicht zwangsläufig illegal macht. Im Gegenteil: Erwachsene können auch nicht von der USK freigegebene oder indizierte Spiele kaufen, sie dürfen nur in Deutschland nicht beworben werden.

Müssen Sperren eingerichtet werden, stellt sich dann die Frage: Werden auch renommierte Webseiten aus dem europäischen Ausland gesperrt werden, etwa weil sie Demoversionen zu in Deutschland nicht regulär verkauften Spielen zum Download anbieten? Führt das dann dazu, dass diese Websites komplett gesperrt werden? Oder würden nur die Unterseiten gesperrt?

Das Gesetz zu den technisch leicht umgehbaren Internetsperren gegen Kinderpornografie hat Begehrlichkeiten geweckt. Forderungen nach der Filterung von Glücksspielseiten, wie sie Hessens Innenministerium bereits Ende 2008 gefordert hatte, oder von urheberrechtlich geschützter Musik werden nicht lange auf sich warten lassen. [von Christian Klaß und Werner Pluta]


eye home zur Startseite
Wikifan 11. Jul 2009

Ich meinte, dass der nervt...

Leser 24. Jun 2009

guck mal auf die Politiker, dann auch die Leute die sie wählen, und dann weist du das...

Leser 24. Jun 2009

Weist was mich bei all dem Immer wieder schockt, es geht um ein Spiel zwischen der...

Flohkop 21. Jun 2009

Noch so ein Polemiker auf der Politik-Polemik-Bühne. Wenn man Profilneurotiker ein Forum...

Wikifan 21. Jun 2009

Und der nimmt Pilze! Aber Diktatur ist auch nicht besser, wie folgender Link zeigt...


Flashdeveloper @ Work / 19. Jun 2009

Seit gestern sind WIR die digitalen 68er!

Caracasa - You may say I'm a dreamer / 19. Jun 2009

Augen zu

Mattlog / 19. Jun 2009



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  2. Waldorf Frommer Rechtsanwälte, München
  3. OSRAM GmbH, Garching bei München
  4. Warner Music Group Germany Holding GmbH, Hamburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals
  2. ab 799,90€
  3. 17,99€ statt 29,99€

Folgen Sie uns
       


  1. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  2. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  3. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  4. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  5. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  6. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  7. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht

  8. FSP Hydro PTM+

    Wassergekühltes PC-Netzteil liefert 1.400 Watt

  9. Matebook X und E im Hands on

    Huawei kann auch Notebooks

  10. Celsius-Workstations

    Fujitsu bringt sichere Notebooks und kabellose Desktops



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

  1. Re: Marketing scheint bei Unity ein besonders...

    Lord Gamma | 21:54

  2. Re: 1400W... für welche Hardware?

    Schattenwerk | 21:51

  3. Re: Ist doch Standard

    Gladiac782 | 21:49

  4. Re: 25MBit/s - wann begreifen die endlich, dass...

    bombinho | 21:47

  5. Re: Kann ich mit Alditalk nicht bestätigen

    AllDayPiano | 21:47


  1. 18:58

  2. 18:20

  3. 17:59

  4. 17:44

  5. 17:20

  6. 16:59

  7. 16:30

  8. 15:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel