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Midcas: Drohnen sollen nicht mit Flugzeugen kollidieren

Europäische Staaten entwickeln Kollisionsvermeidungssystem für Drohnen

Fünf europäische Staaten wollen in den kommenden vier Jahren ein System entwickeln, das es Drohnen ermöglicht, andere Luftfahrzeuge in ihrer Nähe zu erkennen und ihnen auszuweichen. Ein solches System soll es ermöglichen, dass sich Drohnen im gleichen Luftraum bewegen wie der normale Flugverkehr.

Wenn zwei bemannte Flugzeuge sich zu nahe kommen, können die Piloten noch Ausweichmanöver fliegen, um einen Zusammenstoß zu verhindern - bei einem unbemannten Luftfahrzeug (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) ist das schwer. Gleichzeitig werden immer mehr UAVS, auch Drohnen genannt, eingesetzt - und das nicht nur im militärischen Bereich. Um Kollisionen, an denen UAVs beteiligt sind, zu verhindern, haben mehrere europäische Staaten auf der Luftfahrtmesse in Paris bekannt gegeben, dass sie eine Sicherheitssystem für den unbemannten Luftverkehr entwickeln wollen.

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In vier Jahren soll ein System entstehen, das es ermöglicht, dass UAVs im gleichen Luftraum unterwegs sind wie bemannte Flugzeuge. Kernpunkt des Mid-Air Collision Avoidance Systems (etwa: System zur Verhinderung von Kollisionen in der Luft, kurz Midcas) ist ein Sense & Avoid-System (etwa: Erkennen und vermeiden, S&A). Mit Hilfe des System soll ein UAV andere Luftfahrzeuge in seiner Nähe ausmachen und sich von ihnen fernhalten. Es ist also ein automatisches Pendant zum menschlichen Piloten, der ein Hindernis erkennt und es dann umfliegen kann.

Fünf europäische Staaten entwickeln Midcas

Midcas wird von den EDA-Mitgliedstaaten Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien unter der Federführung Schwedens entwickelt. Die EDA ist die Europäische Verteidigungsagentur (European Defence Agency). An dem Midcas-Konsortium sind 13 Unternehmen aus den fünf Staaten beteiligt, darunter der europäische Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzern EADS und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Bislang sind unbemannte Flugzeuge in erster Linie eine Domäne der Geheimdienste und des Militärs. Es gibt jedoch auch zivile Einsatzmöglichkeiten, etwa bei der Überwachung von Anlagen oder des Straßenverkehrs oder im Katastropheneinsatz.

Zivile UAVs werden jedoch dadurch beschränkt, dass sie nicht in den für den Flugverkehr vorbehaltenen Luftraum fliegen dürfen. Sie müssen unter der Maximalhöhe 100 Fuß, etwa 30 Meter, bleiben. Derzeit gibt es einige Bemühungen, diese Regelung zu ändern. Bis 2015 sollen UAVs in den Luftraum integriert werden. Dafür ist ein System wie Midcas unerlässlich.


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d'accord 19. Jun 2009

Kollidieren gehoert sich einfach nicht ;-)

skeptiker 19. Jun 2009

Naja; wenn die Drohnen erstmal in den Flugverkehr in normaler Flughoehe eingetaktet...

YetAnotherState... 19. Jun 2009

Einfach nicht drauf reagieren, dann merkt die Person vielleicht, dass es niemanden...

Dr. Knut Knutsen 18. Jun 2009

Nun sei mal nicht so ungeduldig. Im ersten Schritt werden Drohnen nicht mehr mit...

Ext 18. Jun 2009

...mit einer bemannten Maschine zu kollidieren. Zumindest mein erster Gedanke bei dem Titel.



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