OASIS erweitert Richtlinien für Standardentwicklung

Neuer Modus verpflichtet Firmen zum Verzicht auf Lizenzgebühren

Die Organization for the Advancement of Structured Information Standards (OASIS) hat ihre für die Standardentwicklung gültigen Richtlinien für geistiges Eigentum erweitert. Technische Komitees können jetzt in einem Modus arbeiten, der ihren Mitgliedern verbietet, im Anschluss Lizenzgebühren zu verlangen. Das soll der Open-Source-Community zu Gute kommen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die OASIS hat ihre Intellectual Property Rights Policy um einen neuen "Non-Assertion-Covenant-Modus" erweitert. Entscheiden sich technische Komitees für diesen Modus, können die Firmen, die an der Standardentwicklung beteiligt sind, im Nachhinein keine Lizenzgebühren verlangen oder versuchen, Lizenzrechte gegen Programmierer durchzusetzen, die den Standard implementieren. Ein solcher Modus sei speziell ein Wunsch der Open-Source-Community gewesen, sagte die OASIS-Sprecherin Carol Greyer dem Online-Magazin eWeek.

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Bereits seit 2005 ist es für die Mitglieder der OASIS verpflichtend, ihre Beiträge bei der Standardentwicklung unter bestimmten Lizenzbedingungen verfügbar zu machen. Dafür muss ein Modus gewählt werden, in dem das Komitee arbeiten will. Bisher gab es drei Optionen: "Reasonable and Non-Discriminatory" (RAND), "Royalty-Free on RAND Terms" sowie "Royalty-Free on Limited Terms". Die meisten OASIS-Komitees hätten bereits jetzt im Royalty-Free-Modus gearbeitet.

Die OASIS ist eine Organisation, die Standards entwickelt. Die bekanntesten davon dürften OpenDocument und DocBook sein.

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