Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Panasonic legt Akkus von Drittherstellern lahm

Firmwareupdate aus Sicherheitsgründen. Panasonic hat eine Reihe von Firmwareupdates für Digitalkameras vorgestellt. Doch die Kameras können danach nicht mehr mit Akkus von Dritthersteller betrieben werden. Panasonic begründet das mit Sicherheitsmaßnahmen. Kritiker vermuten eine bewusste Störung des lukrativen Zubehörmarktes.
/ Andreas Donath
68 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die neue Firmware erkennt Akkus, die von Panasonic gefertigt wurden. Panasonic teilte mit, dass einige Akkus von Drittherstellern nicht mit Sicherheitsmechanismen ausgestattet sind, die Überhitzen und Überladen ausschließen. In der Folge könnten Schäden an den Kameras entstehen und im schlimmsten Fall auch Verletzungen der Benutzer nicht ausgeschlossen werden.

Nach dem Update verweigern die Kameras den Betrieb mit Akkus von anderen Herstellern. Wer solche Akkus einsetzt und weiter verwenden will, sollte die Firmware also nicht einspielen. Kritiker vermuten hinter der Firmwarepolitik einen Versuch von Panasonic, den lukrativen Handel mit Kamerazubehör zu stören.

Die Liste der von den Update betroffenen Kameras ist lang. Sie umfasst die Panasonic-Modelle

  • DMC-FX40/FX48
  • DMC-FX550/FX580
  • DMC-FT1/TS1
  • DMC-FS4
  • DMC-FS6
  • DMC-FS7
  • DMC-FS8
  • DMC-FS15
  • DMC-FS25
  • DMC-FS42
  • DMC-FS62
  • DMC-TZ7/ZS3
  • DMC-TZ6/ZS1
  • DMC-TZ65

Noch nicht erhältlich sind die Updates(öffnet im neuen Fenster) für die neue Kamera DMC-G1 und ihr Schwestermodell DMC-GH1. Doch auch hier will Panasonic künftig Akkus von Drittherstellern abschalten.


Relevante Themen