Britisches Brennstoffzellenauto ist Open Source

Neues Modell: Mobilität statt Eigentum

Aufgrund eines ungewöhnlichen Geschäftsmodells soll das Riversimple Urban Car für jedermann erschwinglich sein. Riversimple will Autos nämlich nicht verkaufen, sondern verleasen. Die Leasingraten sollen umgerechnet rund 235 Euro im Monat betragen. Dieser Preis beinhalte alles, sagt Spowers: Miete, Reparaturen und sogar den Treibstoff. Die Kunden wollten, so das Unternehmen, Mobilität und nicht einen Gegenstand, der ständig an Wert verliert. Das Konzept sieht vor, dass das Fahrzeug einfach an einen anderen Kunden weitergereicht wird, wenn der eine es nicht mehr haben möchte.

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Ungewöhnlich ist aber nicht nur das Geschäftsmodell. Anders als andere Hersteller, die ihre Entwicklungen eifersüchtig hüten, setzt Riversimple auf das Open-Source-Prinzip: Das Unternehmen hat die Stiftung 40 Fires Foundation gegründet, über deren Website Nutzer und Hersteller alle Pläne und Daten des Autos abrufen und selbst weiter entwickeln können. Ein solches Modell sei für ein so kleines Unternehmen die einzige Chance, mit großen Hersteller wie Toyota, Honda und Fiat zu konkurrieren, ist man im Hause Riversimple überzeugt.

Konkurrenzfähig durch Open Source

Durch die Offenlegung er Pläne will Riversimple die Entwicklungszeit verkürzen, die Fahrzeuge zuverlässiger machen und nicht zuletzt Kosten sparen, heißt es auf der Website. Die Autos könnten dann in kleinen Fabriken hergestellt werden, die Hersteller könnten sie zudem lokalen Gegebenheiten oder Vorlieben anpassen. Alle Weiterentwicklungen müssen dem Open-Source-Gedanken entsprechend dann wieder verfügbar gemacht werden.

Am gestrigen Dienstag hat Riversimple in London den ersten Prototyp vorgestellt. Bis zum kommenden Jahr will der Hersteller 10 Autos gebaut haben. Ab 2013 sollen die Wasserstoffmobile dann in Serie vom Band laufen.

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2010 will Riversimple ein Pilotprojekt mit 10 Autos in einer kleinen englischen Stadt, die noch bestimmt werden soll, starten. Dafür hat das Unternehmen eine Kooperation mit dem Gaslieferanten BOC vereinbart. BOC soll Gastankstellen bauen, an denen die Wasserstoffautos betankt werden können.

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mackerle 19. Jun 2009

Woran erkennt man einen Deutschen. Das Funktioniert nie! Ok, es funktioniert, aber es ist...

PHPeter 18. Jun 2009

Also mir gefällts.

EgoTroubler 18. Jun 2009

Eine Gummikarosserie wäre auch lustig... das Design was runder und das Ding geht als...

ludolf 18. Jun 2009

Danke für die Anerkennung ;-) Du darfst den Text gerne "reposten", wenn Du einen Verweis...



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