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Adobes Gewinn bricht um 41 Prozent ein

Im Nordamerikageschäft soll Talsohle erreicht sein. Adobes Gewinn- und Umsatzentwicklung ist weiter stark von der Weltwirtschaftskrise gezeichnet. Doch im Nordamerikageschäft sei nun die Talsohle erreicht, hieß es bei Bekanntgabe des Quartalsberichts.
/ Achim Sawall
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Der Softwarehersteller Adobe Systems musste im letzten Quartal einen Gewinnrückgang um 41 Prozent hinnehmen. Für das zweite Finanzquartal verzeichnet der kalifornische Konzern einen Gewinn von 126,1 Millionen US-Dollar (24 Cent pro Aktie), nach 214,9 Millionen US-Dollar (40 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz fiel um 21 Prozent auf 704,7 Millionen US-Dollar.

Im Nordamerikageschäft sei nun die Talsohle erreicht, hieß es. Gewinn und Umsatz lagen ungefähr im Rahmen der eigenen Prognosen und der Erwartungen der Analysten.

Firmenchef Shantanu Narayen erklärte, dass der Umsatz mit dem Softwarepaket Creative Suite 4 um etwa 20 Prozent niedriger liege als bei vergleichbaren bisherigen Updatezyklen.

Die Creative Suite 4 wurde im September 2008 vorgestellt. Mit den darin enthaltenen Produkten wie der Bildbearbeitung Photoshop und dem vektorbasierten Grafik- und Zeichenprogramm Illustrator erzielt Adobe Systems circa 60 Prozent seines Umsatzes. Die Softwarewerkzeuge werden besonders von der Medien- und Werbebranche eingesetzt, die stark unter der Weltwirtschaftskrise und der Verlagerung in den Onlinebereich leidet.


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