GPL-Verstoß beim Palm Pre bemängelt

Palm will Sourcecode aber noch veröffentlichen

Der Linux-Entwickler Harald Welte kritisiert, dass Palm bei der Auslieferung des Palm Pre die GPL nicht beachtet. Palm arbeitet aber daran, die nötigen Quelltexte zu veröffentlichen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Der Palm Pre nutzt das auf Linux basierende WebOS als Betriebssystem und enthält damit unter der GNU General Public License (GPL) veröffentlichte Software. Die Lizenz verlangt unter anderem, dass der Quelltext der GPL-lizenzierten Komponenten verfügbar ist. Palm muss auch seine Änderungen offen legen.

Stellenmarkt
  1. IT-Mitarbeiter (m/w/d) für klinische Anwendungen und Digitalisierungsprojekte
    Diakonie-Klinikum Stuttgart, Stuttgart
  2. Fullstack-PHP-Entwickler (m/w/d)
    SHD System-Haus-Dresden GmbH, Dresden
Detailsuche

Der Linux-Entwickler Harald Welte, der auch hinter GPL-Violations.org steht, merkt in seinem Blog an, dass dem Gerät sogar die Lizenz sowie ein Hinweis auf die Verfügbarkeit des Quelltextes beiliegen. Welte kritisiert aber, dass unter der angegebenen Adresse keine Quelltexte verfügbar sind - und sich Palm damit nicht an die GPL hält.

 

Auf Weltes Nachfrage antwortete Palm, das Unternehmen sei dabei, die betroffenen Quelltexte unter opensource.palm.com zu veröffentlichen. Welte kritisiert, dass Palm die Quelltexte nicht bereits veröffentlicht hat - schließlich liege der Code vor dem kompilierten Programm vor. Palm hätte also alles veröffentlichen können, bevor das Gerät verkauft wird. Laut Welte birgt auch das Angebot, den Quelltext zu bekommen, ohne dass dieser tatsächlich verfügbar ist, rechtliche Risiken, die ein Unternehmen leicht vermeiden kann. Er hofft, dass Palm in den nächsten Wochen Code freigibt - und dass dieser dann komplett ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
"Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
Artikel
  1. Kryptowährung im Fall: Bitcoin legt rasante Talfahrt hin
    Kryptowährung im Fall
    Bitcoin legt rasante Talfahrt hin

    Am Samstag setzte sich der Absturz des Bitcoin fort. Ein Bitcoin ist nur noch 34.200 US-Dollar wert. Auch andere Kryptowährungen machen Verluste.

  2. eStream: Airstream-Wohnwagen mit eigenem Elektroantrieb
    eStream
    Airstream-Wohnwagen mit eigenem Elektroantrieb

    Der Wohnwagen Airstream eStream besitzt einen eigenen Elektroantrieb nebst Akku. Das entlastet das Zugfahrzeug und eröffnet weitere Möglichkeiten.

  3. Andromeda: Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie
    Andromeda
    Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie

    Erstmals ist ein Blick auf Andromeda möglich - das Smartphone-Betriebssystem, das Microsoft bereits vor einigen Jahren eingestellt hat.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /