Olympus E-P1 - Kompaktkamera mit Wechselobjektiven

Von außen betrachtet sieht die Olympus E-P1 einer herkömmlichen Kompaktkamera für die Handtasche sehr ähnlich, doch der Objektiv-Entriegelungsknopf verrät es: Die Fotograf kann die Optik wie bei einer Spiegelreflexkamera austauschen.
Die neue Olympus-Kamera nimmt Fotos mit einer Auflösung von 12,3 Megapixeln wahlweise in JPEG oder RAW auf. Die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei 3 Bildern pro Sekunde. Die Kamera kann automatische Reihenaufnahmen für Weißabgleich und Belichtung machen. Das ist für HDR-Fotografie (High Dynamic Range) wichtig. Neben einem optischen Aufstecksucher ist ein 3 Zoll großes Display vorhanden, mit dem die Aufnahme überwacht werden kann. Eine eingeblendete Wasserwage hilft bei der Bildausrichtung.
Der Motiverkennungsmodus kann sechs Aufnahmesituationen unterscheiden und passt die Belichtung daraufhin an. Eine Gesichtsretusche bügelt auf Wunsch Falten und kleine Hautunreinheiten aus.
Die Lichtempfindlichkeit des Sensors reicht von ISO 200 bis 6.400 und die Verschlussgeschwindigkeiten rangieren zwischen 60 und 1/4.000 Sekunde. Neben Standbildern nimmt die E-P1 auch Videos mit 1.280 x 720 Pixeln (M-JPEG, AVI) auf. Als Speichermedium werden SD-Karten genutzt. Ein Clip darf maximal 7 Minuten lang sein.
Die E-P1 misst rund 120,5 x 70 x 35 mm und wiegt 335 Gramm. Die Kamera wird in diversen Kombinationen mit Objektiven angeboten, darunter mit einer 17-mm-Festbrennweite (KB 34 mm) und dem Aufstecksucher für rund 900 Euro oder dem Weitwinkelzoom 14 bis 42 mm (KB 28 bis 84 mm) für 800 Euro. Ohne Objektiv soll die Olympus E-P1 700 Euro kosten.
Olympus will die Kamera im Juli 2009 auf den Markt bringen.



