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Virgin und Universal wollen Musikabonnement anbieten

Virgin bietet Musikflatrate und unterstützt Universal im Kampf gegen Filesharing

Das Musikunternehmen Universal und der Internetprovider Virgin haben in Großbritannien eine Zusammenarbeit vereinbart, um Nutzern Musik online zugänglich zu machen und gleichzeitig den illegalen Dateitausch zu unterbinden: Virgin-Kunden bekommen unbegrenzten Zugang zu Universals Musikkatalog. Im Gegenzug beteiligt sich der Provider am Kampf gegen den Tausch von urheberrechtlich geschütztem Material.

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Legales Musikabonnement und Mithilfe im Kampf gegen illegalen Dateitausch - das ist das Modell, auf das sich der Internetzugangsprovider Virgin Media und das Musikunternehmen Universal in Großbritannien geeinigt haben. Danach können Virginkunden gegen einen Aufpreis auf das Entgelt für den Internetzugang so viel Musik aus dem Angebot von Universalkatalog laden wie sie möchten. Zu den Künstlern, die bei der Plattenfirma unter Vertrag sind, zählen unter anderem Amy Winehouse und U2.

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Nutzer können die Musikstücke streamen oder als Datei herunterladen. Die heruntergeladenen Stücke sind MP3-Dateien und damit ohne Kopierschutz oder digitales Rechtemanagement. Die Dateien bleiben auch nach dem Ende des Abonnements im Besitz der Nutzer. Sie können damit nach eigenem Gutdünken verfahren: Sie können die Musikstücke auf ihrem Computer oder mobilen Abspielgeräten anhören oder sie nach Belieben auf Datenträger brennen. Nur eines dürfen sie nicht: die Dateien in Tauschbörsen anderen zur Verfügung stellen.

Virgin hilft beim Kampf gegen Dateitausch

Denn Virgin hat sich im Gegenzug verpflichtet, Universal im Kampf gegen den illegalen Tausch von urheberrechtlich geschützter Musik über das Internet unterstützen. Wie die Hilfe genau aussehen soll, darüber machten die Partner nur ungenaue Angaben. Virgin will den Datenverkehr seiner Kunden nicht überwachen oder filtern. Stattdessen wird der Provider "eine Reihe von Maßnahmen ergreifen, um Filesharer über Urheberrechtsverletzungen im Internet zu belehren". Ultima ratio sind die viel diskutierten Sperrungen des Internetzugangs. Allerdings will Virgin Nutzer nur zeitweise aussperren. "Kein Kunde wird dauerhaft abgeschaltet."

Universal und Virgin wollen das Musikabonnement Ende des Jahres einführen. Wie teuer es wird, haben sie noch nicht bekannt gegeben. Die BBC erfuhr von Virgin, das monatliche Entgelt solle dem Preis mehrerer Alben entsprechen. Neben dem unbegrenzten Abonnement wird es für Nutzer, die in Maßen Musik laden, ein eingeschränktes Angebot geben.

Virgin plant schon jetzt, die Musikabonnements auszudehnen: Der Provider verhandelt nach eignen Angaben mit weiteren großen und kleinen Plattenfirmen.

Virgin ist bereits im vergangenen Jahr gegen illegalen Datentausch vorgegangen: Im Auftrag der britischen Musikindustrie schickte der Provider rund 800 Briefe an seine Kunden, in denen diese verwarnt wurden, keine urheberrechtlich geschützten Musikstücke mehr zu tauschen.



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9live-Moderator 16. Jun 2009

Da stimme ich DIr zu. Und ich finde, wenn der Leadsänger mal eine Textpassage vergisst...

Der Kaiser! 16. Jun 2009

Gibt es doch schon. Nennt sich GEZ/Gema.

Gockel 16. Jun 2009

/ironie an FULL ACK und das gleiche gilt für alle immateriellen Güter: Filme, Spiele...


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