Test: iPhoneOS 3.0 - langsam wird's

Einiges ist beim Alten geblieben. Synchronisierte Bildergalerien oder vorhandene Playlisten kann der Anwender weiterhin nicht auf dem iPhone bearbeiten und etwa Inhalte herauslöschen. Dazu bedarf es auch mit iPhoneOS 3.0 eines Computers. Ausnahmen sind direkt am iPhone erstellte Inhaltslisten mit Musikstücken, Videos oder Bildern. Auch für das Synchronisieren von Podcasts braucht es noch einen Computer, weil das iPhone neue Podcasts nur streamt.

Stellenmarkt
  1. Kaufmännische/r Mitarbeiter/in im Datenmanagement
    LED Linear GmbH, Duisburg
  2. PAS-X MBR Designer (Business Analyst) (m/w/d) im Bereich Pharma
    Rainer IT GmbH, Neu-Ulm
Detailsuche

Mit zunehmender Komplexität des iPhoneOS und vielen Anwendungen fehlt dem Anwender zudem eine Möglichkeit, die Programme übersichtlich zu sortieren. Die Suchfunktion federt das zwar ab, aber eine schnell bedienbare Sortiermöglichkeit der Anwendungen oder gar Kategorien wären wünschenswert.

Auf jeden Fall bietet das iPhoneOS noch Potenzial für Verbesserungen.

Das neue Betriebssystem iPhoneOS 3.0 ist bereits über iTunes aktualisierbar und kostenlos für das iPhone der ersten und zweiten Generation (iPhone 3G) erhältlich. Nutzer des iPod Touch müssen für das Update 8 Euro zahlen.

Fazit

Golem Akademie
  1. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    8.–12. November 2021, virtuell
  2. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das iPhoneOS 3.0 ist ein gut gelungenes Update für Apples Mobiltelefon. Während des Tests gab es keine Auffälligkeiten oder Abstürze. Die Ortung per MobileMe ist eine sinnvolle Ergänzung, die allerdings recht teuer ist, wenn die anderen Funktionen von MobileMe nicht genutzt werden. Für Anwender mit vielen kleinen Programmen unverzichtbar ist die Spotlight-Suche im Gerät, die nicht nur Programme, sondern auch Inhalte dieser Programme sucht.

Perfekt ist das iPhoneOS 3.0 nicht. Bei anspruchsvolleren Aufgaben, gab es in seltenen Fällen kurze Aussetzer bei der Musik. Das war aber schon beim iPhoneOS 2.2.1 der Fall. Außerdem fiel auf, dass einige Anwendungen beim Starten mehr Zeit benötigten und insbesondere Copy & Paste immer wieder für Verzögerungen sorgte. iPhoneOS 3.0 hinterließ insgesamt aber ein flüssigeres Anwendungsgefühl. Die Vorteile überwiegen auf jeden Fall, für iPhone-Nutzer kann das Update empfohlen werden.

Apple schließt mit dem Update auch zu Windows-Mobile und anderen Handy-Betriebssystemen auf, bei denen eine Zwischenablage oder das Löschen einzelner Kurzmitteilungen schon länger selbstverständlich sind.

Besitzer eines iPod-Touch werden vom iPhoneOS 3.0 eher profitieren, wenn sie das Gerät nicht vornehmlich als Mediaplayer einsetzen. Wer also auch per WLAN online ist, um im Web zu surfen oder E-Mails zu schreiben, wird sich über die Verbesserungen der neuen Firmware freuen.

Das iPhoneOS 3.0 stellt vor allem das iPhone auf eine neue, solide Grundlage und lässt den Anwender unabhängiger vom Computer werden. Es fehlt allerdings noch an Anwendungen, die das neue Fundament nutzen. In den kommenden Wochen dürfte es zahlreiche Aktualisierungen von iPhone-Anwendungen geben, die hoffentlich von Push, Copy & Paste und den anderen Neuheiten Gebrauch machen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Test: iPhoneOS 3.0 - langsam wird's
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9


iPhone-Virgin 22. Mai 2010

Man kann Empfangsbestätigung für gesendete SMS wie folgt anwenden: Hier habe ich mal die...

samy 27. Jun 2009

Selten so gelacht..

abugida 19. Jun 2009

- 1-2 Millionen verkaufte HTC Dream und Magic - 40 Millionen verkaufte iPhones und iPod...

iphone_go_lem 19. Jun 2009

Touch bekommst du woanders... mehr sag ich nicht..

g_o_l_em_admin 19. Jun 2009

das ist ja auch so gemeint... die sind schon was. Beim Iphone wird langsam was..



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Pixel 6 und 6 Pro im Test
Google hat es endlich geschafft

Das Pixel 6 und Pixel 6 Pro werden endlich Googles Rang als Android-Macher gerecht: Die Smartphones bieten starke Hardware und sinnvolle Software.
Ein Test von Tobias Költzsch

Pixel 6 und 6 Pro im Test: Google hat es endlich geschafft
Artikel
  1. 20 Jahre Windows XP: Der letzte XP-Fan
    20 Jahre Windows XP
    Der letzte XP-Fan

    Windows XP wird 20 Jahre alt - und nur wenige nutzen es noch täglich. Golem.de hat einen dieser Anwender besucht.
    Ein Interview von Martin Wolf

  2. Schrems-II-Urteil: Dax-Chefs in großer Sorge wegen US-Cloud-Risiken
    Schrems-II-Urteil
    Dax-Chefs in "großer Sorge" wegen US-Cloud-Risiken

    Der Chef von Telefónica, Facebooks Europachefin und der SAP-Finanzvorstand wollen wieder rechtssicher Daten mit den USA austauschen können.

  3. iPhone: Anker bringt neues Magsafe-Zubehör
    iPhone
    Anker bringt neues Magsafe-Zubehör

    Für Nutzer eines iPhone 12 oder 13 hat Anker neues Magsafe-Zubehör parat: Unter anderem gibt es eine clevere Ladestation für iPhone und Airpods.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional günstiger • Punkte sammeln bei MM für Club-Mitglieder: 1.000 Punkte geschenkt • Alternate (u. a. Apacer 1TB SATA 86,90€ & Team Group 1TB PCIe 4.0 159,90€) • Echo Show 8 (1. Gen.) 64,99€ • Halloween Sale bei Gamesplanet • Smart Home von Eufy günstiger [Werbung]
    •  /