Abo
  • Services:

Multitouch-Technik für Linux vorgestellt

Unterstützung direkt im Kernel

Französische Forscher haben eine Multitouch-Unterstützung für Linux entwickelt, die direkt im Kernel arbeitet. Die Technik setzt derzeit auf den Linux-Kernel 2.6.30 auf und die verbleibenden Treiber sollen schon bald an die Kernel-Entwickler weitergereicht werden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Forscher der Luftfahrthochschule ENAC (Ecole Nationale de l'Aviation Civile) in Toulouse haben die Technik im Rahmen eines Projektes entwickelt und eine Demo sowie Treiber auf ihrer Webseite veröffentlicht. Damit sind Multitouch-Gesten unter Linux möglich, wie sie von Geräten wie dem iPhone bekannt sind.

Stellenmarkt
  1. amedes Medizinische Dienstleistungen GmbH, Hamburg
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt

Entwickelt wurde die Technik in Zusammenarbeit mit dem Kernel-Team, um eine native Multitouch-Technik unter Linux zu implementieren. Die Eingaben werden direkt aus der Gerätedatei gelesen, so dass der X-Server nicht involviert ist. Auch ist der Democode unabhängig von einem speziellen Window-Manager.

 
Video: Linux-Multitouch-Unterstützung

Gegenüber Linuxdevices.com betonte einer der Entwickler, dass die Technik sich von MPX (Multi-Pointer X Server) unterscheidet. MPX wird derzeit in X.org integriert und erweitert den X-Server so um Unterstützung für mehrere Mauszeiger und Multitouch-Eingabe.

Die Technik der ENAC-Forscher hingegen arbeitet auf Kernel-Ebene und kommuniziert über D-Bus mit dem Window-Manager. Die nötigen Treiber sind teilweise bereits im Linux-Kernel 2.6.30 enthalten. Die verbleibenden Treiber wollen die Forscher bald an die Kernel-Entwickler weiterreichen und hoffen, dass der Code in die nächste Version 2.6.31 aufgenommen wird.

Voraussetzung, um den Democode schon jetzt auszuprobieren, ist neben dem Kernel 2.6.30 ein Computer mit Broadcom-5974-, Stantum-, NTrig- oder DiamondTouch-Touchscreen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. mit den Gutscheinen: DELL10 (für XPS13/XPS15) und DELL100 (für G3/G5)
  2. mit Gutschein: ASUSZONE (u. a. VivoBook 15.6" FHD mit i3-5005U/8 GB/128 GB für 270,74€ statt...
  3. (u. a. Canon EOS 200D mit Objektiv 18-55 mm für 477€)
  4. 12,49€

MDS 01. Sep 2009

Ja, das dies im kernel ist hat mich auch gewundert, und nicht nur des D-bus wegens. Hier...

MDS 31. Aug 2009

Bei synaptics touchpads wird hier beschrieben wie man die daten vom touchpad leicht...

dfas 16. Jun 2009

Werd ich mir mal anschaun, danke

naaja 15. Jun 2009

Es ist ja kein Film, der auf einer Messe oder gar in einem Werbespot dem breiten Publikum...

friggel 15. Jun 2009

von direkter manipulation kann da ja wohl keine rede sein...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key2 - Test

Das Blackberry Key2 überzeugte uns nicht im Test - trotz guter Tastatur.

Blackberry Key2 - Test Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa-Teleskop Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
  2. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  3. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen

    •  /