Weiterer DRAM-Hersteller streicht Arbeitsplätze

ProMOS entlässt 2.500 Beschäftigte

550 Jobs hat der DRAM-Produzent ProMOS Technologies in seinen Fabriken in Taiwan gestrichen. ProMOS leidet unter Geldknappheit und könnte nun vom staatlichen Dachkonzern Taiwan Memory Company gekauft werden. Die Branche hat die Talsohle der Krise offenbar noch nicht erreicht.

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Der taiwanische DRAM-Hersteller ProMOS Technologies hat 550 Arbeitsplätze in seinen beiden Werken im Central Taiwan Science Park (CTSP) abgebaut. 2.500 Beschäftigte sind dort weiter für ProMOS tätig. Einen entsprechenden Bericht der chinesischsprachigen Commercial Times hat Unternehmenssprecher Ben Tseng bestätigt. Der Arbeitsplatzabbau sei der anhaltenden Branchenkrise geschuldet, sagte er der Digitimes. ProMOS leidet unter schwindenden Bargeldreserven.

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ProMOS, Taiwans kleinster DRAM-Produzent, ist in die Pläne der Regierung des Landes einbezogen, die mit der Bildung des Gemeinschaftsunternehmen Taiwan Memory Company (TMC) die lokalen DRAM-Hersteller retten will. Weitere Partner sind Nanya, Inotera, Powerchip Semiconductor, Rexchip Electronics und Winbond Electronics. Lokale Chiphersteller will TMC nun komplett übernehmen, sagte Woody T.J. Duh, Generaldirektor des Industrial Development Bureau, dem Wall Street Journal, ohne jedoch Namen zu nennen.

TMC bereitet auch seit einigen Monaten eine Partnerschaft mit dem japanischen Unternehmen Elpida Memory vor. Gegen eine Beteiligung von 10 Prozent, die laut dem gegenwärtigen Börsenkurs Elpidas 16,3 Milliarden Yen (120 Millionen Euro) kosten würde, liefern die Japaner Technologie und Patente nach Taiwan.

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