Abo
  • IT-Karriere:

Debian Squeeze enthält Mono

Fedora entfernt Mono wieder aus Standardinstallation

Das Debian-Projekt integriert die freie .Net-Implementierung Mono künftig in die Standardinstallation. Fedora hingegen entfernt Mono wieder. Damit gehen die Diskussionen um die Software weiter.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die nächste Debian-Version Squeeze wird in der Standardinstallation die freie .Net-Implementierung Mono enthalten. Das wird nötig, um Anwendungen wie die Notizzettelanwendung Tomboy, den Anwendungsstarter Gnome Do und die Fotoverwaltung F-Spot in der Standard-Desktopinstallation mitliefern zu können.

Stellenmarkt
  1. BRUNATA-METRONA GmbH & Co. KG, München
  2. Baettr Stade GmbH über Jauss HR-Consulting GmbH & Co.KG, Stade

Anders Fedora: Das mit Fedora Core 5 aufgenommene Mono wird in Fedora 12 nicht mehr enthalten sein. Bei Neuinstallationen wird Tomboy durch die in C++ geschriebene Alternative Gnote ersetzt. Bestehende Installationen werden nicht verändert und Tomboy sowie Mono werden sich auch weiter nachinstallieren lassen.

Es gebe weiter rechtliche Bedenken bezüglich Mono, die geprüft werden müssten, so Fedora-Projektleiter Paul Frields zu Internetnews.com. Laut Frields könnte Mono dann auch komplett aus der Distribution entfernt werden. In das auf Fedora basierenden Red Hat Enterprise Linux ist Mono ohnehin trotz der Aufnahme in Fedora nie gelangt.

Mono ist seit jeher Gegenstand zahlreicher Diskussionen. Erst recht, seit die .Net-Umsetzung fest in Gnome integriert wurde. Manche Entwickler sehen Mono als die Zukunft, andere haben etwas an der Implementierung auszusetzen. Vor allem aber kommen immer wieder rechtliche Bedenken zur Sprache, da Teile der Software unter Umständen durch Softwarepatente von Microsoft abgedeckt werden. Microsoft könnte diese für eine Klage gegen das Open-Source-Projekt verwenden. Die Kooperation zwischen Microsoft und Novell beinhaltet einen Schutz vor Klagen gegen Mono für Novell-Kunden.

Lange wollte Red Hat Mono nicht in Fedora integrieren, bis dies schließlich mit Fedora Core 5 doch geschah. Auch Debian hatte es bisher abgelehnt, Mono in die Standardinstallation aufzunehmen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. mit TV- und Fotoangeboten)
  2. 19€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Bestpreis!
  3. 39€
  4. 26€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Bestpreis!

@ 17. Jun 2009

Erst selbst in die Diskussion einsteigen, und sich dann beschweren, wenn einem die...

hb 16. Jun 2009

Diejenigen, die Mailinglisten und Foren mit Kinderkram ohne Argumente vollspammen...

Matchcode 16. Jun 2009

Lookups (nichts anderes meinst Du) können auch ganz tolle Ergebnisse liefern, wenn...

so-isses 16. Jun 2009

Danke, du bist schon genug :-)

so-isses 15. Jun 2009

Weil "Frickeln" mit Know-How und Nachdenken zu tun hat. Aber mal etwas Neues zu lernen...


Folgen Sie uns
       


Noctuas passiver CPU-Kühler (Computex 2019)

Noctua zeigt den ersten passiven CPU-Kühler, welcher sogar einen achtkernigen Core i9-9900K auf Temperatur halten kann.

Noctuas passiver CPU-Kühler (Computex 2019) Video aufrufen
Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


    Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
    Radeon RX 5700 (XT) im Test
    AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

    Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
    2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
    3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

      •  /