Nokia will Handyakkus über die Luft aufladen

Aufladen von Akkus mit Elektrosmog wird erforscht

Die Forschungsabteilung von Nokia arbeitet an einem Verfahren, um Elektrosmog aus der Luft in Strom umzuwandeln. Die Technik funktioniert ähnlich wie RFID und könnte irgendwann das Laden des Handyakkus erlauben. Eine herkömmliche Steckdose ist damit nicht ersetzbar, aber die Akkulaufzeit eines Mobiltelefons könnte dadurch verlängert werden.

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Die Nokia-Forscher haben Radiowellen von Mobilfunkantennen, TV-Sendern, WLAN sowie anderen Quellen angezapft, um immerhin 3 bis 5 Milliwatt zu gewinnen. Dazu werden die Elektrowellen in Strom umgewandelt, wobei ein System zum Einsatz kommt, das ähnlich wie RFID arbeitet, berichtet Nokia. Die Forscher haben sich zum Ziel gesetzt, bis zu 50 Milliwatt durch dieses Verfahren gewinnen zu können.

Die Forscher erhoffen sich davon, dass damit der Akku eines abgeschalteten Mobiltelefons wieder aufgeladen werden kann. Wie lange das noch dauert und ob es jemals ein marktreifes Produkt mit dieser Technik gibt, ist noch vollkommen unklar. Bislang haben die Forscher nicht einmal einen Prototypen entwickelt, der das Aufladen des Handyakkus übernimmt. Nur ein Testsystem wurde dafür errichtet, um die Arbeitsweise der Technik erproben zu können.

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