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Ubuntu organisiert Paketarchive neu

Änderung vorerst nicht für Anwender ersichtlich

Die Ubuntu-Entwickler wollen ihre Paketarchive umorganisieren. Das soll bereits bis zur nächsten Version 9.10 "Karmic Koala" erfolgen. Die Anwender werden die Änderungen jedoch erst in späteren Versionen bemerken.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Ubuntu-Repositorys sind bisher ähnlich aufgeteilt wie beim Debian-Projekt, das noch immer die Basis für die Ubuntu-Distribution bildet. So finden sich die Hauptpakete bei Debian in "main". Diese Pakete stehen alle unter einer freien Lizenz. Proprietäre Komponenten wie Treiber, die nach Meinung der Entwickler für den Betrieb von Ubuntu wichtig sind, sind in "restricted" untergebracht. Weiterhin gibt es nicht offiziell unterstützte freie Pakete in "universe" und Pakete ohne Support und freie Lizenz in "multiverse". Für die beiden letztgenannten Archive sind die sogenannten Masters of the Universe zuständig, die freiwillig an der Distribution mitarbeiten.

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Diese Aufteilung müsse überarbeitet werden, schreibt Colin Watson. Denn die Aufteilung sei erfolgt, als es Ubuntu-Varianten wie Kubuntu noch nicht gegeben habe. Mittlerweile arbeiteten viele Entwickler an unterschiedlichen Paketen und es sei nicht mehr klar ersichtlich, welche Pakete für welche Ubuntu-Variante empfohlen sind und unterstützt werden. Und die Teilung in Kernentwickler und die Masters of the Universe spiegle nicht mehr wider, wie die Community funktioniere.

Daher soll die bisherige Aufteilung abgelöst werden. Dafür müssen die Zugriffsrechte der Entwickler angepasst werden. So wird es nur noch eine Entwicklergruppe geben, die sich um den Großteil der Pakete kümmert - egal in welchem Archiv diese liegen. Nur ein kleiner Kreis erhält extra Rechte, um kritische Pakete zu aktualisieren. Dies wird bereits bis zur Veröffentlichung von Ubuntu 9.10 im Oktober 2009 geändert.

Nach dem derzeitigen Vorschlag sollen die Pakete in verschiedene Package Sets eingeteilt werden. In Zukunft könnten sich dann auch die erlaubten Abhängigkeiten ändern, so dass Pakete nur noch von anderen Paketen im selben Package Set abhängig sein dürfen.

Für Nutzer gibt es vorerst allerdings keinen ersichtlichen Unterschied. Das soll erst bei späteren Ubuntu-Versionen passieren.



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tjay 27. Jun 2009

Find ich ne gute idee.. wirklich! Es gibt Software, die braucht man einfach immer in der...

tjay 27. Jun 2009

Komisch, ich habe keine Probleme mit meiner ATI Mobility --- hm --- da machst du...

tjay 27. Jun 2009

Das finde ich auch. Erst letztens hat ein Freund, der seit kurzem Ubuntu benutzt, gesagt...

ubuntunutzer2 17. Jun 2009

Finde nicht dass das eine Bevormundung ist, wenn die Paketstruktur angepasst wird. Ganz...

LinuxNamenTollF... 15. Jun 2009

lol, super Bezeichnung! Kommt in die Liste zu GRML Schluchtenscheisser und Lackdose-Allergie


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