Virtuelle Gesichtschirurgie für schönere Fotos

Mit Portrait Professional werden Hautunreinheiten automatisch entfernt

Anthropics Technology hat mit Portrait Professional 9.0 eine neue Version seiner Bildbearbeitungssoftware vorgestellt. Das Programm entfernt Hautunreinheiten in Portraitfotos und kann als virtueller Schönheitschirurg ganze Gesichtspartien verändern.

Artikel veröffentlicht am ,

Dem Programm fehlt eine echte Gesichtserkennung. So muss der Anwender zunächst markieren, wo sich die Augen, die Augenbrauen, die Nase und die Mundwinkel befinden. Nach diesen Grobarbeiten wird die Haut von Unreinheiten befreit, die Augen aufgehellt und auf Wunsch Haar- und Augenfarbe verändert. Portrait Professional geht jedoch noch einen Schritt weiter und ermöglicht den Eingriff in die Gesichtsform. Kieferknochen, Halslänge und Nasenform können mit Reglern verändert werden. Die Änderungen fielen im Kurztest von Golem.de nicht als Manipulationen auf. Ein Ergebnis, wie es sich jeder Bildbearbeiter wünscht.

 

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Portrait Professional 9.0 ist in einer einfachen Version ohne Farbmanagement und in einer Studio-Version erhältlich, die auch als Plug-In für Photoshop und Lightroom benutzt werden kann. Die Studio-Version kann auch Rohdatenformate von Digitalkameras direkt öffnen.

Beide Versionen haben eine neue Bedienoberfläche erhalten, das übersichtlicher sein soll. Die Technik ClearSkin kann Hautpartien von hässlichen Blitzflecken reinigen, die durch direktes Anblitzen in Verbindung mit fettiger Hautoberfläche schnell entstehen. ClearSkin sorgt dafür, dass die ersetzten Stellen mit echten Hauttexturen samt Poren und Härchen versehen werden.

Weiße Zähne und neue Haarfarbe auf Knopfdruck

Auch wenn die Hauterkennung integraler Bestandteil von Portrait Professional ist und dem Anwender die mühsame Maskierung abnimmt, besitzt Version 9 einen Pinsel, der manuell ins Geschehen eingreift. Damit können zum Beispiel größere Hautmale vom virtuellen Make-Up ausgenommen werden. Während bislang ausschließlich Frontalportraits bearbeitet werden konnten, erlaubt Portrait Professional nun auch die Manipulation von Halb- und Viertelprofilen.

Die Zahnbleichung und die Aufhellung der Augen wird mit 9.0 gleichmäßiger vollzogen, teilte der Hersteller Anthropics mit. Die Pupille lässt sich per Schieberegler nun ein wenig weiten und Lichtreflektionen werden auf Knopfdruck eingefügt oder entfernt.

Die neue Version unterstützt Mehrkern-CPUs und Mehrprozessorsysteme und arbeitet dadurch deutlich schneller. Die neue Stapelverarbeitung kann die Änderungen auf mehrere Bilder übertragen und automatisch abarbeiten. Das funktioniert allerdings nur, wenn sich die Gesichtsposition von Bild zu Bild nicht wesentlich verändert.

Portrait Professional 9.0 ist sowohl für Windows (ab 2000) als auch für MacOS X erhältlich. Die einfachere Version kostet rund 100 US-Dollar. Die Studio- Variante mit Photoshop- und Lightroom-Erweiterung sowie Farbmanagement und Rohdatenfunktion kostet 150 US-Dollar.

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TiTUS 14. Jun 2009

Fotobearbeitung ist ok, wenn man mal paar Fältchen abmildert, Augenringe wegretuschiert...

@ 12. Jun 2009

Der Realitycheck folgt dann später...

weichemasse 12. Jun 2009

Fällt nur einmal das Wort "Photoshop", findet sich sofort ein Pixellegastheniker, der es...



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