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Ubuntu nutzt Grub 2 als Bootloader

Schon Ubuntu 9.10 soll neue Grub-Version verwenden. Die Linux-Distribution Ubuntu setzt künftig auf den Bootloader Grub 2. Der Nachfolger des bekannten Bootloaders soll Designfehler beheben. Bestehende Installationen bleiben unangetastet.
/ Julius Stiebert
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Schon die kommende Ubuntu-Version 9.10 "Karmic Koala" soll Grub 2 (Grand Unified Bootloader) verwenden. Das gab Colin Watson auf der Entwickler-Mailingliste bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Grub 2 wird jedoch nur bei Neuinstallationen eingerichtet. Bestehende Installationen werden aufgrund des Risikos bei der Bootloaderaktualisierung nicht verändert. Wer Grub 2 dennoch testen möchte, findet Details im Ubuntu-Wiki(öffnet im neuen Fenster) .

Grub 2(öffnet im neuen Fenster) ist der Nachfolger des bekannten Grub-Bootloaders. Er wurde komplett neu geschrieben, um Designfehler auszubügeln – etwa die Art, wie Grub derzeit Partitionen nummeriert. Neu sind eine grafische Oberfläche, die Software ist modular aufgebaut und soll sich mit Skripten steuern lassen. Zudem ist ein Rettungsmodus eingebaut.

Grub-Legacy (die Versionen 0.9x und 1.9x) wird heutzutage in den meisten Linux-Distributionen anstelle des traditionellen Linux Loader (LILO) eingesetzt.


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