Firefox 3.5 - die Neuerungen im Detail

TraceMonkey sorgt für mehr Geschwindigkeit

Für den Leistungsschub von Firefox 3.5 sorgt vor allem die neue JavaScript-Engine TraceMonkey, ein tracebasierter JIT-Compiler, der JavaScript beschleunigt. Das Konzept der "trace trees" wurde von Andreas Gal und Michael Franz an der Universität Kalifornien entwickelt. Der Tracing-Mechanismus zeichnet die unterschiedlichen Pfade, die beim Durchlauf einer Schleife auftreten können, während der Laufzeit auf und generiert kompilierten Code, der erneut genutzt werden kann, wenn später ein solcher Pfad wieder erreicht wird.

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Auch die native JSON-Unterstützung sorgt für mehr Geschwindigkeit. Daten im JSON-Format müssen dadurch nicht mehr in JavaScript geparst werden, Firefox bringt dazu nativen Code mit.

JavaScript-Entwickler profitieren vom W3C-definierten Selectors-API, das einen schnelleren Zugriff auf DOM-Elemente erlaubt. Das Ganze ist wesentlich schneller, als mit einer in JavaScript programmierten Schleife nach entsprechenden Elementen im DOM zu suchen, wie es bisher meist notwendig ist.

Auch das Rendern von Seiten erledigt Firefox 3.5 schneller. Dafür sorgt unter anderem "spekulatives Parsen", das die neue Version der verwendeten Gecko-Engine unterstützt. Zudem unterstützt Firefox 3.5 DNS-Prefetching, das heißt, der Browser kann die DNS-Abfragen für Links in einer Seite schon vorab ausführen. Klickt der Nutzer dann auf einen Link, kann direkt der entsprechende Server angesteuert werden, da dessen IP-Adresse bereits bekannt ist.

Schneller als der Vorgänger, langsamer als Chrome und Safari

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In unseren Benchmarks, durchgeführt mit der Preview-Version von Firefox 3.5, zeigte sich der Browser deutlich schneller als sein Vorgänger, konnte aber mit Googles Chrome 2 und Apples Safari 4 nicht ganz mithalten. So erreicht Firefox 3.5 im Vergleich mit Firefox 3.0.11 in Googles V8-Benchmark in der Version 4 rund 230 mehr Punkte, Peacekeeper von Futuremark weist rund 50 Prozent mehr aus und in Domaeo schafft der neue rund 70 Prozent mehr Durchläufe als sein Vorgänger. Für den SunSpider 0.9 benötigt Firefox 3.5 etwas mehr als ein Drittel der Zeit, die Firefox 3.0.11 brauchte.

Chrome 2 und Safari 4 sind allerdings in allen Benchmarks durchweg schneller als Firefox 3.5. Erreicht Mozillas Neuer im V8 auf unserem Testsystem rund 515 Punkte, so kommt Safari 4 auf 3.065 Punkte und Chrome 2 auf 3.641 Punkte. Nicht ganz so deutlich fallen die Unterschiede in den anderen Benchmarks aus: In Peacekeeper erreicht Firefox 3.5 rund 2.400 Punkte, Safari 4 kommt auf 4.435 und Chrome 2 auf 4.070 Punkte. In Dromaeo liegt Safari 4 mit 225 Durchläufen vor Chrome 2 mit 196 Durchläufen, Firefox 3.5 schafft 105. Den SunSpider schafft Chrome 2 mit 455 Millisekunden am schnellsten, Safari 4 benötigt 570 Millisekunden und Firefox 3.5 etwa 800 Millisekunden.

Den Acid-3-Test besteht Firefox 3.5 nicht, erreicht hier aber immerhin 93 Punkte. Erst mit der kommenden Version wollen sich die Mozilla-Entwickler dem Thema widmen.

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Yvonne_B 28. Sep 2009

http://www.browser1.de/browser-forum/firefox/firefox-allgemein/2459-nach-firefox-update-3...

TomTom 15. Aug 2009

Hi, ich habe auch FF3.5, aber wenn ich einen neue Tab erzeuge habe ich keine weitern...

tom599 14. Aug 2009

naja, mittlerweile haben eine Pluginprogrammierer ja nachgelegt. Am Anfang war an ein...

wuff 19. Jul 2009

ich auch!!!!! verdammt! hab drag to go und drag it (addons) installiert. daran kann es...



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