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Virtuelle Frisur 1,20 Euro: Sims-3-Spieler sauer über Preise

Preise für Extra-Gegenstände im Onlineshop sind vielen Spieler zu hoch. Unter deutschen Spielern von "Die Sims 3" macht sich Verärgerung breit: Viele finden die Preise im offiziellen Sims-Store, in dem es Erweiterungsgegenstände gibt, viel zu hoch. Zumal amerikanische Sims-Fans die gleichen Objekte für deutlich weniger Geld bekommen.
/ Peter Steinlechner
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Eine virtuelle Frisur kostet 1,20 Euro, eine binäre Hose oder ein Kleidchen 90 Cent - jedenfalls im offiziellen Store von Die Sims 3(öffnet im neuen Fenster) . Rund eine Woche nachdem das Programm für Windows-PC und MacOS im Handel erhältlich ist, macht sich unter deutschen Sims-Spielern Verärgerung über die ihrer Auffassung nach zu hohen Preise breit.

Um die Gegenstände im Onlineshop zu kaufen, sind sogenannte SimPoints nötig: 1.000 SimPoints erhält der Spieler bei der Produktregistrierung, für weitere 1.000 Punkte muss er in Europa 12 Euro ausgeben.

Besonders teuer sind Sets, also unter einem Motto stehende Sammlungen von mehreren Gegenständen: So kostet das Set Holzmann mit 47 Objekten - Holzstühle, -schränke und so weiter - genau 2.000 SimPoints, also 24 Euro. Für etwa den gleichen Betrag sind im Handel noch Add-ons für Teil 2 der Reihe erhältlich, die deutlich mehr Inhalt bieten.

"Die 24 Euro für einen Set sind schon extrem übertrieben" , schreibt ein Nutzer im offiziellen Forum von Die Sims 3(öffnet im neuen Fenster) , und für einen anderen ist es eine "bodenlose Frechheit, was da angeboten wird." Besonders empörend finden die Spieler, dass die SimPoints in den USA deutlich günstiger erhältlich sind: 1.000 kosten dort 10 US-Dollar, was beim heutigen Wechselkurs rund 7,15 Euro entspricht. Ein amerikanischer Spieler bezahlt also für das Holzmann-Set (das dort Hewnsman heißt) umgerechnet rund 14,30 Euro - fast 10 Euro weniger als ein europäischer Spieler.

Eine Nachfrage bei Electronic Arts Deutschland mit der Bitte um Stellungnahme blieb bislang unbeantwortet.


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