Experte: LTE steckt in der Pre-Alpha-Phase

"Wir glauben den Marketing-Versprechungen der Netzwerkausrüster nicht"

Der asiatische Telekommunikationskonzern Chunghwa Telekom wird noch in diesem Jahr einen LTE-Testpiloten starten. Die Mobilfunktechnik der 4. Generation stecke aber noch im frühesten Anfangsstadium, sagte ein leitender Manager.

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Bei Chunghwa Telekom, einem der Vorreiter für 4G, geht das Management davon aus, dass der Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) noch in den Kinderschuhen steckt. "LTE ist allenfalls in der Pre-Alpha-Phase", sagte Senior Vice President Minsky Luo. Golem.de sprach im Vorfeld der Messe Broadband Taiwan mit dem Chunghwa-Management über Mobilfunk der 4. Generation.

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Chunghwa Telecom, der größte Mobilfunk- und Festnetzbetreiber des Landes, startet in der zweiten Jahreshälfte ein LTE-Testnetz in Taiwan. Der ehemalige staatliche Festnetzbetreiber mit gegenwärtig 24.550 Beschäftigten wurde 2005 privatisiert und macht inzwischen fast 39 Prozent seines Umsatz mit seiner Mobilfunksparte und nur noch 29,5 Prozent im Festnetz. Chunghwa ist in vielen Bereichen ein Pionier, experimentiert seit 2004 mit WiMAX und bietet per IP-TV Video-on-Demand in HD-Qualität.

Bei LTE ist Luo jedoch noch zurückhaltend: "Jeder redet über LTE, es ist aber unklar, was es eigentlich ist." Er glaube den Marketingversprechen der Netzwerkausrüster nicht. "Wir führen LTE-Tests durch, wollen aber nicht zuviel investieren."

Es sei sinnvoll, Mobiltelefone zu haben, die beide 4G-Standards abdecken - WiMAX und LTE -, erklärt er. In Russland gibt es mit dem Max 4G von HTC bereits ein Windows-Mobile-Smartphone, das neben GSM-Funktionen auch WiMAX beherrscht.

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