Microsoft bringt zehn Sicherheitspatches im Juni
Von den sechs Sicherheitspatches für die Windows-Plattform beseitigen zwei Updates Sicherheitslecks, die als gefährlich eingestuft sind. Denn Angreifer können darüber beliebigen Programmcode ausführen und so ein fremdes System unter ihre Kontrolle bringen. Die weiteren vier Windows-Patches korrigieren Fehler, mit denen sich Unbefugte mehr Rechte verschaffen und Einblick in vertrauliche Dateien erhalten können.
Ein Patch für den Internet Explorer wird mindestens eine als gefährlich eingestufte Sicherheitslücke beseitigen, weil darüber Schadcode ausgeführt werden kann. Die gleiche Angriffsmöglichkeit ist über Sicherheitslecks in Microsofts Office-Paket möglich. Während ein Patch allgemein für Office erscheinen wird, will der Hersteller je einen Patch für Word und Excel herausbringen.
Kein Patch für Sicherheitsloch in DirectShow
Für das Ende Mai 2009 bekannt gewordene Sicherheitsloch in DirectShow wird Microsoft am 9. Juni 2009 keinen Patch veröffentlichen. Damit bleibt das Sicherheitsloch weiter offen, das von Angreifern zum Ausführen von Schadcode missbraucht werden kann und bereits aktiv ausgenutzt wird. Wann ein Patch zur Beseitigung des Fehlers veröffentlicht wird, ist nicht bekannt. Microsoft versichert, mit Hochdruck an einer Fehlerkorrektur zu arbeiten.
Microsoft hält am Vorab-Patchday geheim, wie viele Sicherheitslecks ein einzelnes Security Bulletin beseitigt. So schließt mancher Patch gleich mehrere Sicherheitslücken mit einem Mal. Daher ist noch nicht bekannt, wie viele Fehler am 9. Juni 2009 in den Microsoft-Produkten korrigiert werden.
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