• IT-Karriere:
  • Services:

Datenschützer: Versprechen zu Google Street View gebrochen

"Land wird mit illegaler Kameraüberwachung überzogen"

Google hält nach Aussage von Datenschützern seine in Deutschland gemachten datenschutzrechtlichen Zusagen zu Google Street View nicht ein. Das Land werde mit illegaler Kameraüberwachung überzogen, bemängelt Schleswig-Holsteins Landesdatenschützer Thilo Weichert.

Artikel veröffentlicht am ,

Weichert wirft dem US-Konzern Google vor, seine Zusagen zu Google Street View nicht einzuhalten. Am 23. März 2009 hatten sich die Datenschutzaufsichtsbehörden in Schwerin mit Google getroffen. Das Internetunternehmen hatte zugesichert, Widersprüche unter der E-Mail-Adresse streetview-deutschland@google.com anzunehmen. Den Menschen, die Abbildungen ihrer Häuser, Vorgärten und Autos nicht bei dem Geodatendienst wiederfinden wollen, wurde zugesichert, im Widerspruchsfall die erstellten Bilder schon "vor der Veröffentlichung unkenntlich" zu machen. Google will hierzulande noch 2009 mit Google Street View starten und schickt deshalb seine Fahrzeuge mit Kameraturm wieder durch deutsche Städte.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Hamburg, Hamburg
  2. Ärztekammer Westfalen-Lippe, Münster

Die in Deutschland erfassten Bilder würden umgehend in die USA transferiert, so Weichert. "Eine Rechtfertigung hierfür konnte bisher nicht vorgelegt werden. Über die Löschung beziehungsweise unwiederbringliche Verpixelung bei der Bearbeitung der Rohdaten besteht weiter Klärungsbedarf."

Werden Beschwerden ernst genommen?

Beschwerden beim Landesdatenschützer bezögen sich darauf, dass Google nicht einmal den Eingang der Widersprüche von Betroffenen bestätige. Erst auf massives Drängen wurden am 3. Juni 2009 von Google Eingangsbestätigungen in Aussicht gestellt, was aber "noch eine Weile dauern" könne.

Weichert sagte dazu: "Der internationale Konzern kann nicht wie eine informationelle Dampfwalze über nationale Regeln hinweggehen" und das Land ungestraft mit illegaler Kameraüberwachung überziehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. The Sinking City für 42,99€, Devil's Hunt für 3,50€, Magrunner: Dark Pulse für 2...
  2. 35,99€ (mit 10%-Rabattgutschein + 30%-Rabattcode "DVIHCK8M")
  3. (u. a. LG OLED65BX9LB 65 Zoll OLED 100Hz HDMI 2.1 VRR für 1.699€)
  4. (mit Rabattcode "POWERSPRING21" 10 Prozent auf Laptops, Smartphones, Spielkonsolen etc.)

c-t-x 06. Nov 2009

... dabei muss dieser ja nicht mal ausarten. Einfach ein paar Farbbeutel auf die Cam, und...

Carlsberg 11. Jun 2009

Ich mache eine Prezentation über Google Street View und es interresiert mich welche...

Tach 05. Jun 2009

In Teutschland darf man zwar keine Strassen fotografieren. Als Ersatz kommt dann aber die...

ap (Golem.de) 05. Jun 2009

Jetzt liegt das Datum wieder in der Vergangenheit. ;) Danke!

Juwani 05. Jun 2009

Ich hoffe das Google Deutschland einfach vergisst und dieses Kaff auslässt! Am besten...


Folgen Sie uns
       


Demon's Souls Remake (PS5) - Fazit

Im Testvideo stellt Golem.de das Remake des epischen Fantasy-Rollenspiels Demon's Souls für die Playstation 5 vor.

Demon's Souls Remake (PS5) - Fazit Video aufrufen
Open-Source-Mediaplayer: Die Deutschen werden VLC wohl zerstören
Open-Source-Mediaplayer
"Die Deutschen werden VLC wohl zerstören"

Der VideoLAN-Gründer Jean-Baptiste Kempf spricht im Golem.de Interview über Softwarepatente und die Idee, einen Verkehrskegel als Symbol zu verwenden.
Ein Interview von Martin Wolf

  1. 20 Jahre VLC Die beste freie Software begleitet mich seit meiner Kindheit

Programmiersprachen: Weniger Frust mit Rust
Programmiersprachen
Weniger Frust mit Rust

Die Programmiersprache Rust macht nicht nur weniger Fehler, sie findet sie auch früher.
Von Florian Gilcher

  1. Linux Rust wandert ins System
  2. Open Source Rust verabschiedet sich endgültig von Mozilla
  3. Google und ISRG Apache-Webserver bekommt Rust-Modul

MCST Elbrus: Die Zukunft von Russlands eigenen Prozessoren
MCST Elbrus
Die Zukunft von Russlands eigenen Prozessoren

32 Kerne für Server-CPUs, eine Videobeschleunigung für Notebooks und sogar SSDs: In Moskau wird die Elbrus-Plattform vorangetrieben.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Sipearl Rhea Europäische Supercomputer-CPU wird richtig schnell
  2. Anzeige Verkauf von AMDs Ryzen-5000-Serie startet
  3. Alder Lake S Intel bestätigt x86-Hybrid-Kerne für Desktop-CPUs

    •  /