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Feuriger Flug über die Renaissance in Assassin's Creed 2

E3
Videos mit Spielszenen und der offizielle Trailer der E3. Über mangelnde Aufmerksamkeit kann sich Assassin's Creed 2 nicht beschweren: Nur wenige andere Titel waren auf der E3 so ausführlich Thema wie das Action-Adventure von Ubisoft. Und direkt an den Messehallen hing ein unübersehbares Megaplakat der Hauptfigur. Auch inhaltlich hat das Spiel viel zu bieten.
/ Peter Steinlechner
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Ein junger italienischer Mann, adeliger Abstammung, durchtrainiert und klug – klar, dass so einer ein Weiberheld ist. Aber Ezio Auditore da Firenze hat auch düstere Seiten. Nachdem seine Familie Opfer eines tödlichen Betrugs wurde, erlernt er das Morden und sinnt auf Rache. Ezio ist die zweite Inkarnation der Figur, die in Teil 1 von Assassin's Creed zur Zeit der Kreuzfahrer getötet hat. Dieser Mann taucht in die Erinnerungen eines Vorfahren ein, der in Venedig und Florenz zur Zeit der Renaissance unterwegs ist, also im 15. Jahrhundert.

Seine öffentliche Premiere feierte Ezio auf der Spielemesse E3 in Los Angeles. Und zwar nicht bei der Pressekonferenz des Herstellers Ubisoft, sondern bei Sony Computer Entertainment. Das Spiel erscheint aber im November 2009 sowohl für Playstation 3 als auch für Xbox 360 und Windows-PC. Exklusiv für PS3 wird es sechs zusätzliche Waffen geben; auf den anderen Plattformen wird der Spieler mit einem Arsenal von nicht schlechten 30 Kampfgeräten auskommen müssen.

Die präsentierten Spielszenen machen Lust, in die italienische Welt einzutauchen: So zeigten die Entwickler eine lebendige, pulsierende Stadt, in der sich die Bürger frei bewegen. Ezio hält sich mit seinen Kletterkünsten bald vor allem auf den Dächer der Häuser auf – schließlich hat er mörderische Missionen. Er beherrscht deutlich mehr Angriffsmethoden als sein Vorgänger in Teil 1: Er kann beispielsweise mit einem witzig-makaber wirkenden Kinnschlag zwei Gegner gleichzeitig ausschalten. Wenn er sich in Heuhaufen verbirgt, kann er Wachen hineinziehen und sie dort meucheln.

Grafisch besonders imposant war der Flug mit einem der Geräte, die Leonardo da Vinci gebaut hat. Dessen Flügel sind unbeweglich. Um emporsteigen zu können, muss der Spieler von Feuer zu Feuer fliegen und deren Auftrieb nutzen. In der auf der E3 präsentierten Nachtszene sah das großartig aus, weil gleichzeitig ein Feuerwerk über Venedig abgebrannt wurde und Wachen bald ihre brennenden Pfeile auf den seltsamen Vogel abschossen.


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