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ARD und ZDF: Online weniger Inhalte und mehr Bewegtbilder

Öffentlich-Rechtliche legen Konzepte für Internetauftritte vor

Weniger Text, mehr Videos und zeitlich begrenzt abrufbare Inhalte: Der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag zwingt ARD und ZDF dazu, ihre Onlineauftritte zu verändern. Die Sender haben Konzepte geschrieben.

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Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF haben neue Konzepte für ihre Onlineaktivitäten vorgelegt. Sie legen dar, wie sie ihre so genannten Telemedien künftig gestalten wollen. Der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, der am 1. Juni 2009 in Kraft getreten ist, macht eine Neuausrichtung nötig.

Inhalt:
  1. ARD und ZDF: Online weniger Inhalte und mehr Bewegtbilder
  2. ARD und ZDF: Online weniger Inhalte und mehr Bewegtbilder

Die Neuausrichtung bedeutet in erster Linie, dass die beiden öffentlich-rechtlichen Sender ihre Internetangebote einschränken müssen. So dürfen die Sender Programme und Begleitinformationen nur noch sieben Tage lang zum Abruf bereit halten. Bei Sportereignissen verkürzt sich diese Zeit auf 24 Stunden. Einige Angebote müssen ganz entfernt werden.

Das ZDF setzt auf Onlinevideos

Das ZDF werde sein "Angebot im Netz deutlich schlanker" gestalten und "konsequent auf Bewegtbilder" ausrichten, heißt es in den Konzepten aus Mainz, das die Telemedien von ZDF, Phoenix und 3sat umfassen. Dazu gehören die Angebote zdf.de, heute.de, sport.zdf.de, tivi.de, theaterkanal.de, 3sat.de, phoenix.de, unternehmen.zdf.de, die ZDFmediathek sowie der ZDFtext.

Tatsächlich plant das ZDF, seine textbasierten Internetangebote bis Ende des Jahres stark einzuschränken. Stattdessen setzt der Sender verstärkt auf Videoinhalte. Intendant Manfred Schächter formuliert es positiv: "Das Bewegtbild im Internet ist unsere Kernkompetenz. Dafür werden wir den Textanteil deutlich reduzieren und den Videoanteil in den Vordergrund rücken."

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In seinem Konzept legt das ZDF auch dar, wie lange gemäß den Forderungen des Rundfunkänderungstaatsvertrages die Videoinhalte abrufbar sein werden. Es entspreche zwar nicht dem Wesen des Internets, Inhalte nach einem kalendarischen Muster wieder zu entfernen, so Schächter. Der Sender habe jedoch "ein in sich schlüssiges Konzept" für die Fristen gefunden. Im Internet werden nur ZDF-Auftragsproduktionen abrufbar sein. Gekaufte Spielfilme und Fernsehserien wird der Sender nicht im Internet anbieten.

ARD und ZDF: Online weniger Inhalte und mehr Bewegtbilder 
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schade 0815 10. Jun 2009

Es gab mal eine Sendung CO2 - Erde außer Atem mit PDH Lesch. Diese ist inzwischen leider...

blork42 05. Jun 2009

... wurden nichtmal angetastet, ebensowenig die schwammige Härtefallregelung - diese...

Meeh 05. Jun 2009

Full Ack.

cba 04. Jun 2009

Dokus und Co., schön und gut. Aber mal nebenbei, hast du dir mal das Hauptprogramm von...

IstJaAuchEgal 04. Jun 2009

Keinen Bildungsauftrag, einen Auftrag zur Grundversorgung. Und nach Auffassung vieler...


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