LiMo Foundation stellt neue Plattformspezifikationen fertig

Erste Geräte mit neuer Linux-Plattform sollen im vierten Quartal 2009 erscheinen

Die LiMo Foundation hat die Spezifikationen ihrer Linux-Plattform für Mobiltelefone in der Version R2 fertiggestellt. Erste Geräte mit der neuen Variante sollen im vierten Quartal 2009 auf den Markt kommen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die LiMo Platform R2 integriert die Spezifikation BONDI v1.0, eine Schnittstelle für Webanwendungen und Widgets. Entwickler sollen damit Webanwendungen schreiben können, die auf allen Geräten mit der LiMo-R2-Software funktionieren. Darüber hinaus verbessert die neue Version unter anderem die Multimediafähigkeiten, die Sicherheit und die Verwaltung persönlicher Informationen.

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Im Herbst 2009 sollen die APIs veröffentlicht werden. Geräte mit der neuen Version werden für das vierte Quartal 2009 erwartet. Unter anderem wollen Orange, Verizon Wireless und Vodafone Geräte mit der Software vertreiben.

Das LiMo-Linux ist als einheitliche Plattform konzipiert, so dass Hersteller es auf ihren Geräten implementieren können und Software auf allen Geräten mit der LiMo-Plattform läuft. In der ersten Version der Software war dieses Ziel jedoch noch nicht erreicht. Zu den Mitgliedern der LiMo Foundation zählen unter anderem Motorola, NEC, NTT DoCoMo, Samsung und Texas Instruments. Alle Mitglieder können die LiMo-Plattform kostenlos in ihren Mobiltelefonen implementieren.

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