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Regierung zeigt Emissionen auf freien Landkarten

Schadstoffdatenbank des Umweltbundesamtes nutzt OpenStreetMap

Laut EU-Verordnung müssen die Mitgliedsländer offenlegen, welche Schadstoffe in die Luft, in Gewässer und in den Boden freigesetzt werde. Das Umweltbundesamt eröffnet ein Internetangebot, über das Bürger sich Belastungen in ihrer Umgebung abrufen können. Die Emissionen werden auf Karten, die von OpenStreetMap stammen, angezeigt.

Artikel veröffentlicht am ,

Welche Schadstoffe oder wieviel Kohlendioxid pustet die Fabrik in der Nachbarschaft in die Luft? Wie hoch die Schwermetallbelastung im bevorzugten Angelsee? Solche Informationen können Bürger über das deutschen Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister (Pollutant Release and Transfer Register, PRTR) abrufen, das das Umweltbundesamt (UBA) heute im Internet zugänglich macht.

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Die Daten stammen von den Emittenten selbst: Seit 2008 müssen Industriebetriebe den Behörden melden, welche Schadstoffe sie in die Luft, das Wasser und den Boden freisetzen. Außerdem müssen sie angeben, wenn sie Abfälle und Abwasser an anderer Stelle als dem Standort entsorgt haben. Die Betriebe übermitteln diese Daten online. Sie werden im PRTR gesammelt und können ab heute von den Bürgern abgerufen werden. Sie haben die Möglichkeit, die Daten nach ihrem Wohnort abzufragen. Die Ergebnisse werden dann auf einer Landkarte angezeigt.

Das ganze Projekt beruhe dabei auf Open Source und stehe unter der offenen GPL (GNU General Public License), sagte Peter Stamm vom Bonner Unternehmen WhereGroup, das das Internetportal im Auftrag des UBA entwickelt hat, Golem.de. Das zeigt sich auch am Kartendienst, den das Schadstoffregister nutzt: Die Emissionsdaten werden auf Karten dargestellt, die von dem freien Kartographierungsprojekt OpenStreetMap stammen. Es sei das erste Mal, dass eine oberste Bundesbehörde OSM-Karten so prominent einsetze, so Stamm.

Der Kartendienst sei dabei nach den Vorgaben des Open Geospacial Consortiums (OGC) gestaltet. Das erlaube es beispielsweise, dass das UBA Daten von den Geoportalen der Bundesländer in sein Angebot einbinde.



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Siga9999 04. Jun 2009

Daher muss man merge-methoden haben. Die Daten hätten tags und datumsangaben und dann...

GreenPoint 04. Jun 2009

Die gelben Säcke finanzieren wir über den "grünen Punkt", kostenlos sind diese also...

Karl Müller 04. Jun 2009

Na, der Titel: "zeigt Emissionen" ist inhaltlich falsch! Eine realistische Bewertung der...

Konsument3000 04. Jun 2009

Re: danke EU (kt)

Anonym1984 03. Jun 2009

Anscheint hat der Bund einige vergessen, z. B. Weißer Weg in Chemnitz (http://www.awvc.de/).


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